Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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802
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802 Graupe.

ektrParZoll in dieHöhe. In einer solchen Entfer^müssen beyde Steine von einander stehen; woraus ((Müller den Stein mit der Bleywage richtet, da»»u x. nicht auf einer Seite tiefer, auf der andern aberstehe, sofern vollkommen sich im Gleichgewichtedrehen könne. Ist die Lage der Steine nunstimmt, so wird vor dasjenige Loch, wo sonst das v-%heraus läuft, ein reines weißes Stückchen Leinwandgeschoben, daß nichts heraus laufen kann. 91 '*%,nimmt der Müller ein Mittlen (*) Gerste bloßennd theilt dasselbe in 6,7 oder mehrere gleiche Theu^je nachdem fein Wasser groß oder klein ist. Bey g^-Wasser darf er eineMetze oder etwas darüber, ansl^ten, bey kleinerm weniger. Die Portion Gerste'schüttet er in die Zarge (den Lauf), oder dasjenige ^de Behältniß, wo der Stein herum geht, doch st/ ^der/obere Stein kein Körnchen berührt, sondernein Par Zoll hoch von dem andern entfernt sich Pfjedreht.' Auf diese Weise laßt er die Gerste eineStunde in der Zarge herum jagen, nach derener das Tüchlein wegzieht, und die gerümmelteheraus und in ein mit sehr kleinen ovalen Löche^ ^sehenes Sieb laufen läßt, durch welches nichts «HStaub und das Rauhe durchfallen kann.er sie in ein Apartement, und nimmt wieder einePortion von den Mittlen, und verfährt auf eben dst ^wie mit der ersten Portion, und so mit allen wbis das Mittlen ganz durch ist. Dieses einwoggemahlne Mittlen schüttet er nun ebenfalls wiedertionenweife (doch dürfen die Portionen etwas 8 ^als das erste Mahl, seyn, weil die Gerste 0t

stoßen hat und kleiner geworden ist,) auf, und *7 ^damit, wie vorher; nur seht er den Stein, auführter Ursache, etwas niedriger, gibt aber dabey ^falls genau Achtung, daß er nicht zu niedrig ,ctU £W«i/durch die Gerste verhindert wird, frey herum zu '

' (*) Das Micrleu hat 6 Metzkn, und 4 Mittlen machen ein 3"» 1 "