Graupen-Gang. Graus. 809
Bothsleuten des Tages drey Mahl, und aufeben dieArt, wie bey den Indianern der Reiß gekochet wird, d.i.§hne alle Brühe oder Suppe, gegeben werden, Gordbder Gort; welcher Gebrauch erst bey den HolländernAufgekommen, hernach aber auch auf die englischen undfranzösischen Schiffe, nebst gleicher Benennung über»Zrgangen ist.
Wie gebrannte und gemahlt,e Gerstengraupen annatr des Raffe zu gebrauchen, siehe unter Raffe.
Von dem Gebrauche der Graupen wider die^ornwürmer, siehe im Art. Rornwurm.gv Von der Dinkelgraupe, siehe unter Spelt.^aupen-Gang, siehe oben, S.798.
u^upen - Mühle, siehe oben, S. 799.
^ Raupen-Stampfe, siehe oben, S.798, und 805.
' Braus <*), [bcr] ein im Hochdeutschen mehrenkheilü"rralketes Wort, zerbrochene Stücke Stein, Kalk, Lehm**♦ f. f. zu bezeichnen, besonders so fern sie von eingefal.'rnen oder verwüsteten Gebäuden herrühren. In Graubund Graus zerfallen. Eö konunt nur noch zuweilen°ey den Dichtern vor, wo es denn auch figürlich eineschlechte, verächtliche Sache bezeichnet. Der grobkör«aus kleinen Steinchen bestehende Sand, der imMieders. Grand genannt wird, und in einigen Gegen-^n gleichfalls Graus und Grus heißt, ist im Hoch-deutschen unter dem Nahmen des Griesrs bekannter;siehe dieses Wort.
' Braus (**), [bei*] ein im Hochdeutschen gleichfalls ver»Eee 5 altetes
<*) Im Niederf. und Dän. bebrütet Graus, im Schweb. Gras,wlvohl Schutt, als groben Sa»b, Grics. Gross ist imNieders. ein Colleerivum, kleine zerriebe« Stücke zu bezeich-nen, Schweb, Kleaz; grösen bedeutet eben daselbst zermalmen,zerreiben, Fr. ecrater, Schweb, kroll«. Engt- cia(e, Gricch.
£ao-<r*>; (Bnifenev aber eine» Mörser, daher es sichvon gr«ve», Grapp, Graupe u. s. f. nur in dem Svffixounterscheide!. Siehe auch Grütze, Rram, Rieseln und«reißen. Die taube, leere Lrzerde pflegen bie Bergleute auchzu nennen. Siehe Grciß.
J -lIN Bohl». bedeutet Hruza, den Schrecks», «m Poln. GroL«,
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