Hafen. l z
bieget, wo sie zu liegen kommt. Gerathen diese Schiffe,zumahl mit voller Ladung, auf den Strand, so ist esum ihre wasserdichte Fügung geschehen, und sie wer.den aller Orten leck.
Ist die Strohmtiefe günstig, so hat man fernerdarauf zu sehen, ob nicht oberwärkS nahe am Hafenein Fluß aus dem Lande sich in den Haupistrohm er.gieße, und ob derselbe Sand mit sich bringe. Waredie Lage des Hafens von dieser Art, so würde derselbegar bald in der Mündung, wie der Busen hinter einerBuhne, zulanden; oder man müßte in dem Hafenselbst einen starken Strohm cinzuleilen wissen, welchermir Gewalt allen vor der Mündung sich vorsetzendenSand wieder wegspühlte. Unterwärts mögen so vielFlüsse und Bäche eintreten, als nur immer wollen,dieses schadet dem Hafen nicht.
Wenn auch dieses Hinderniß nicht Stakt fände,so ist nur noch vorläufig zu untersuchen, wie man denin wenig Jahren ganz gewiß verschlammten Hasen zureinigen gedenke. Trägt man Bedenken, sich derBeyhülfe der Hafenräumer und Baggermaschinen,wovon einige weiter unten beschreiben werde, zu bedie«nen, so bleibt allemahl das allgemeine Mittel nochübrig, den Hafen bey niedrigem Wasser mit einemDamme abzufangen, und den Moder und Schlammmit Spaten und Karren heraus zu schaffen. Nochbesser wäre es, wenn man ein benachbartes Flüßchenoder einen Teich so leiten könnte, daß man dieses vor-räthige Wasser zu feiner Zeit in den Hafen hinein stür.zen ließe, und durch einen gewaltsamen Wassersturzdenselben ausspühlte. Dieses Reinigungswasser muß,te aber erst so geleitet werden, daß es diesen Dienst mitgutem Nutzen leisten könnte. Einen kleinen Gießhachin den Hafen zuleiten, ist nichts anders, als woliceman nur scheinen etwas gethan zu haben; und einenmäßigen Srrohm, Jahr aus Jahr ein, hindurch rau-schen