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Hafen.
wie die Seeschiffe, welche ihre Krahne nnd Polyspa-sien (Flasch-nzüge) an ihren Masten mit such führen.
Nur die großem Skröhme, als: die Donau, derRhein und die Eibe, haben, wegen ihrer großen Fahr.Zeuge, die, in der Länge wenigstens, den Seeschiffenwenig nachgeben, Hafen nöthig; und von diesen willich zuerst handeln, weil dieser Hafenbau wenigernSchwierigkeiten unterworfen ist.
Das schlechteste Verfahren bey Anlegung eines Ha>fens dieser Art, würde darin bestehen: wenn nahe amUfer, etwann in einer schon vorhandenen Einbuchtdes Erdreiches, ein Nach Beschaffenheit der Umständegeräumiges Baffin auögestochen, und alsdenn dieEinfahrt mit Wegräumung des Erddammes eröffnetwürde. Ein solcher Hafen würde nicht nur gar baldzuschlicken, und schon vom Staube, den der Windhinein treibt, allmählich, ausgefüllet werden, sondernes könnte so gar geschehen, daß bey hoher Winterfluchsich ein Sandhäger vor dem Eingänge hin pflanzte.Die Schiffe, welche unterdessen daselbst überwinterthätten, wären vom Scrohme wie in einer Falle gefan«gen worden, aus welcher sie nicht anders, als bey demhöchsten Wasser wieder heraus kommen könnten, oderwohl gar, mit Wegstechung der Sandbänke, herausgegraben werden müßten.
Vor Anlegung eines Strohmhaftns ist zuvörderstzu untersuchen, ob das in einer solchen Gegend befind-liche Fahrwasser tief genug sey, auch bey dem niedrig-sten Wassrrstande die gewöhnlichen Fahrzeuge flott zuerhalten, und ihnen die Ein - und Ausfahrt zu gestar-,ten. Seeschiffe können eher auf dem Sande liegen,als Skrohmschiffe. Jene ruhen mir ihrem ganzen Ge«bäude auf dun Kiele, der sich, wenn er auch nur we-nige Oerter hat, wo er aufliegt, fv leicht nicht bieget.Der Boden der Skrohmschiffe hingegen ist eine breler-ne Fläche, die fich nach der Krümmung des Lagers
bieget,