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nen, Hasen zu reinigen, so müssen ihre Gewässer ingroßen Bassins abgefangen werden, sie si lbst aber mö-gen anderswohin vorbey laufen. Diese Bassins wer-den zur Zeit der Ebbe eröffnet, damit das Wasser vonallen Seilen her in den Haftn hinein schieße, denGrund aufrühre, und sich zuletzt mit dick und dünnein die See hinein stürze. Solcher Häfen aber, wodiese Anstalt möglich zu machen ist, dürften wohl soviele eben nicht seyn.
Es gibt aber besonders an der Ostsee, die an ihrensüdlichen Usern einen sehr seichten strand hah-, eine be-sondere Gattung von Häfen, welche aus einxm langenin die See hinein strerchendenCanale bestehen, der aufbeyden Seiten von Seedammen eingeschränket wird,durch weiche man in die Flüsse einlauft. Diese lassensich "am füglichsten auf vorgedachte Art vertiefen.Denn, hat man die Vorsicht gebraucht, daß dieseSchranken nicht weiter sich von einander entfernen,,als daß der volle Slrohm alles zwischen ihnen befiudli-che Wasser in Bewegnng setzen und fortstoßen kann, soreiniget der Strohm sich und diese Canäle von selbst.Von dieser Art ist der rnaenwalder und schrvinemün-der Hafen. Gehen aber solche Wände und Seedäm-me verloren, so ve.wandelt sich alles in Sand. Wiesolche Häfen einzurichten seyn, werde weiter unten an-zeigen.
Wenn nun aber dieses alles nicht angeht, undgleichwohl der verschläimnte Haftn wieder hergestelletwerden soll: so bleibt nichts übrig, als daß man sichentschließe, den Grund auszuräumen. Dieses kannauf eine doppelte Art bewerkstelliget werden Erstlich:wenn man von Schicht zu Schicht das Wasser abdäm-met, es ausschöpfet, den Schlamm mit Spaten undSchaufeln auösticht, und damtt so lange conrinuiret,bis das Bassin seine erforderliche Tieft erlangt hak!Zweykenö kann auch der Grund unter Wasser durchC 2 Maschi-