Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Haftn. 57

Löffeln die in den Figuren vorgestellte, oder eine andere Formgeben: so muß man dahin sehen, daß sich die Löffclschalcn mitihrem Rücken nicht an dem Grunde, den man räumet, reibenkönnen, weil dieses nicht nur eine» Widerstand verursachen,sondern auch die Bewegung des Schisses erschweren, oder garverhindern würbe. Die Löffel müssen so gerichtet seyn, daß siesich, wenn sie über den Prahm nach einem Winkel 00045Grad, den sie mit dem Schiffe machen, erhoben sind, von selbstin die unten gestellten Kasten ausleeren- Das Arbeitsrao kannman mit so viel Löffeln versehen, als man es für dienlich erach-tet ; nur ist dabey zu beobachten, daß so viel Raum zwischen ih-nen bleibe, daß allezeit nur ein Löffel Sand und Schlammschöpfe, und ein anderer sich zu gleicher Zerr davon entlade.Die hier abgebildete Vertiefungsmaschine ist a^f jeder Seitemit 16, also zusammen mit 32 Löffeln versehen. Müßte nun,wegen einer minder oder mehr kiesen Räumung, das Arbeiksradgrößer oder kleiner seyn, so müßte man auch, wegen des erfor-derlichen Zwischenraumcs, weniger oder mehrköff .1 anbringen.Das erste, und auch wohl das zweyte Par Löffel ist an beydenSeiten mit 3 , und in der Breite mit 8 Zoll langen Spitzenversehen, welche nach einer krummen Linie eingerichtet; zwi-schen diesen müssen nach Proportion mehrere seyn- Die übri-gen Löffel werben, nach Art einer Schaufel, mitEisen beschla-gen. Dieses Beschläge ist mittelmäßig geschärft, etwas schöp-fend, und nach dem äußern Rande des Arbkitsrades gebogen.

HH, ist ein eisernes Bewegrad von 12 Schuh im Durch-messer, dessen Grundlinie in der Mitte auf einer eisernen Achseruhet, wie E inFig. 1131 b ) deutlich anzeiget. In dem obernBewegrade, dessen Umkreis aus dem Ruhepuncke gezogen ist,find 15 bis 16 metallene Triebstecken, vo» 2 bis 21 Zoll dick,und 4 bis 5 Z. lang, beyderseits befestigt. Dieses Bewegradhat einen halben Durchmesser von 6 Schuh.

>i- ist ein Bewegrad von 4 Schuh im Durchmesser, wel-ches sich auf einer eisernen Achse um seinen Mittelpunct bewegt,wie man es in Fig. 1131 t>) bei B nach seiner Länge sieht. Andiese Achsen werden die Schwänge! angeheftet. Dieses Beweg»Rad hat 16 eiserne Zähne, ungefähr 2 Z. dick, weiche in die16 Triebstecken des obern Bewegrades beyderseits eingreifen.Don beydeii Seiten desselben sind Strebebänder, damit es nichtwanke, sonder» stets senkrecht bleibe- Siehe 66, Fig. uz1 1 >).

KL, ant» MN, sind eiserne Schiebhaken, welche oben bey Kund M mit eisernen Nageln an die Grundlinie des Bewegra-

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