Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Haftn.

drehet; welches aber auf beyden Seiten gleich geschehen muß,damit das Rad in seiner senkrechten Lage ble be. Der Raum/in welchem das Rad hinauf und hinunter steigen kann, ist vonz Fuß; hätte man noch einen Fuß mehr nöthig, so dürste mannur die Lasset um einen Fuß weiter heraus ziehen.

Da die Einfahrt in Soderhamn, in Schweden,seit einiger Zeit so untief geworden war, daß insonder-heit aledenn, wenn die Salzsee niedrig war, kaum einEichenkloh an die Stadt hinschwimmen konnte, wovondie Einwohner nicht wenig Unbequemlichkeit hatten,daß sie die Waaren, die sie nach oder von Stockholmzu ihren eigenen oder des herum liegenden Landes Be-dürfnissen schaffeten, ein-und ausladen mußten: soveranlaßte dieses Hrn. Carl Knukberg eine Maschinezu erfinden, wekche auf Kosten der,Bürgerschaft inSö-derhamn erbauet wurde. Sie zeigte bey der Probe ih-ren guten Ruhen, und ist auch an andern dergleichen Or-ten dienlich, zumahl da sie nicht so kostbar zu erbauenist, als die Moderprahme, welche in Holland- und anandern Orten gebräuchlich sind. Nach der im 11 93 .der überft Abhandl. der kön. schweb. Akad. d. Wiss.a. d. I. 1749, S. 132, fgg. davon befindlichen Be-schreibung und Zeichnung, stellt Fig. 1132 a > denDurchschnitt der Länge deö Prahmes, und Fig. 1132 ^dergleichen von dessen Breite dar.

s, der Prahm, worin b, die Ocffnung am Boden zu denModerschausem c, deren Ecken und oberer Rand d mit Eisenbeschlagen sind; auch ist der obere Rand spitzig und scharf, umden Moder desto besser zu durchschneiden, e, der Boden an denSchaufeln, welcher,vermittelst des Gewindes bey f sich öffnenläßt, wenn die Schaufel zu eitur gewiss n Höhe kommt, g, dieArme, daran die Schaufln fest qeschraubit sind. h, die Rin-ne zum Ablaufen des Wassers. >, eine lose Rinne, worein derSchlamm fällt, wenn der Boden an der Schaufel geöffnetwird.- In dieser Abiicht wird diese lose Rinne darunter gezo-gen, wenn sie znr gehörigen Höhe kommt. Sie wird von demSchlamme voll, den eine Schaufel aufführt, und muß daherjedesmahl vermittelst der Handwinde k vor die schief liegendeAblgusrinne gezogen, und bey l vorwärts geneiget werden, wo

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