Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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130 Hage-Butte.

an dem stacheligen Blatterstiele und den borstigenBiüchst,elen, imgleichen den Kelcheinschnitten. DieBlattansätze sind länglich, wellenförmig ausgewogen,und am Rande mit rothen Drüsen versehen. DieBlüthzeit fallt in den Juüius. Die Blumen steheneinzeln, auch zwo und drey neben einander. Von denlangen, inwendig wollichten, und mit langen, glattenAnhängen versehenen Krlcheinschnitten haben drey aufbeyden Seiten kleinere Blätter. Die Blumenblättersind hellroth, oben ausgeschnitten. Die kugelrundeFrucht hat feine und mit drüsenartigen Kügelchen sichendigende Stacheln, ist Anfangs hellroch, zuletztfchwarzroth, (zuweilen auf einer Seite dunkelroth, aufder andern aber gelb,) ungemein saftig, und übertrifftalle andere Arten an Größe, zumahl wenn der Strauchim Garten gebauet worden. Gemeiniglich findet mansie in der Größe der Kastanien.

Alle wilde Rosen blühen sehr häufig, deswegen ih-re Hauprstängel oder Stämme öfters sehr bald verge-hen; daher muß man die Sträuche und Hecken alle;oder 6 Jahre behauen, wenn sie viel Blumen gebe»sollen. Sie vermehren sich theils durch die Samen,welche etwas lange liegen, theils durch die häufigeWurzelbrut; sie ersticken aber unter sich das Gras undanderes Holz, wenn sie nicht gehauen werden. Manvermehrt sie auch durch Zweige und Ableger im Herb-ste. Die Verpflanzung geschieht vom October bis zumMär;.

Die zweyte Art läßt sich zu geraden mittelmäßigenBäumen ziehen, und hat mit den meisten wilden undzahme» Rosen dieses gemein, daß sie von den Wurzel»ausläuft und sich genug vermehret, dergestalt, daßwenn man nur einmahl damit versehen ist, alle Jahreetliche davon abgenommen werden können; und ge-setzt, man hätte nur einen solchen Rosenapfelstock imGarten, der nicht auSlaufen wollte, so wurde man ih"