Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hage-Butte. 129

stechen, und ein sehr empfindliches und beschwerlichesJucken verursachen. Daher auch die französische Be-nennung dieser Frucht, Graue - cu oder Gratte-culrührt, und Lonicer dieselbe, wörtlich nach Inhalt desfranzösischen Ausdruckes, Arschkitzeln oderArschklam-men» nennet.

Eine andere Art der wilden Rose, ist die große Ha-gebucreirrofe, Garcenhagebutte, große apfelcra-gende Heckrose, großer rauchbläcterigerwiepen-Srrauch, Rosenapfel, Rosa syluestris pomifera nia-jor C.Batth. Rosa pomo spinoso, folio hirsuto^. Bauh,Rosa syluestris, fruciu maiori hispido Pinken. Rosaspinis rectis, foliis quinis tomentosis, pinnis rotundisspinosis Hall. Rosa villosa, germinibus globosis pe-dunculisque hispidis, caule aculeis sparsis, petiolisaculeatis, foliis tomentosis Linn. Fr. Grand rofiersauvage ä fruit ßpineux, Engl. Apple-bearing Rose,wild Briar er Dogs-Rose with large prickly. Dieserdauerhafte, starke, an denen Orten aber, wo er aus deinSamen entstehet, außer der Verpstanzung niedrigeStrauch liebt guten Grund, kommt aber in Feldern,Hecken, Gesträuchen, an Wiesen, Landstraßen, in al-lerhand Boden, auch an Hügeln, Bergen, und in trock-nen Heiden bey uns vor. In Gärten wird er weit hö-her und ansehnlicher.

Die Wurzel kommt in allerhand Boden fort, außerin ganz nassem; sie ist hart und holzig, läuft weit aus,und treibt viele und starke hohe Schößlinge. Die Sta-cheln, welche an den Zweigen häufig zu 2 bis z Stückan einander sitzen, sind unten breit, krumm gebogen,und an den jungen öfters röthlich. Die Blätter beste-hen gemeiniglich aus fünf eyförmigen, zugespitzten, aufder untern Fläche mit einer weißen Wolle überzogenen,und am ausgezahnten Rande mit drüsenartigen Haa-ren besetzten Blätterchen. Dergleichen mit drüsenar-tigen rothen Kügelchen besetzte Haare zeigen sich auch

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