iz8 Hage-Butte.
ti?n Nageleitt gewürzter, Honig in dem Aufbewahr-ungsgefäße überher gegossen wird.
Eine trockne Confitüre bereitet man von den Gar«tcnhagebukten auf folgende Art. Nachdem die Früch.te von ihren auswendigen Stacheln und inwendigenKernen befreyet worden sind, läßt man sie noch solan-ge stehen, bis sie weich zu werden anfangen. Her-nach wird geläuterter Zucker lauwarm über die vorbe-reiteten Feuchte in einer Schüssel ausgegossen, 24Stunden darauf gelassen, alsdenn ohne Hinzuthuungfrischen Zuckers abgegossen, aufgekochet, und aber-mahle lauwarm über die Hagebutten gegossen. Nach24 Stunden wnd das vorige Verfahren drey bis vierMahl wiederhohlet, das letzte Mahl aber der Zuckerganz harr gekechet; und wenn die Früchte so eben,wie der Zucker vom Feuer genonimen wird, hinein ge-than sind, laßt man derbes kalt werden. Alsdennnimmt man die Früchte heraus, und trocknet sie nachgewöhnlicher Weife.
Wnn man tiockne Frucht-Confitüren bereiten, und denzurück bleibenden Zucker nicht etwann zur Bereitung gcgenwär«tiger Sreisin, oder zu Essig geb,suchen will: so muß mansich mit em Einmachen so einrichten, daß man den von krochnen Confitüren übitg bleibenden Zucker zum Einmachen wei-cher Confitüren anwende; welches geschieht, wenn man ihnmit frischem Z-cker auf aas Feuer bringt Es versteht sich abervon selbst, daß ma» den übrig gebliebenen Zucker mit solcheneinzumachenden Früchten, oder deren Säfdn, vereinige, diesich zu einander schicken, da es nicht immer gleichgültig ist, denGcschmock der einen Frucht zu der andern hinüber zu bringen,wenn es uns darum zu thun ist, daß eine gewisse Frucht ihrenalleinigen Geschmack, und keinen vermisch en, Habensolle.Und wenn Früchte einen gemischten G.schw.ack haben sollen,so muß man auch den rechten zu treffen wissen. In dem ge-genwärtig n Falle wäre es z. E. also nicht recht, wenn manden Hageduttengeschmack in eingemachte Weintrauben hinüberbrächte, da der den Weintrauben eigene Geschmack für besser,als der Haqebiitt-ngeschmack geachtet wird, und also durch sol-che Vermischung herab ges-tzel uad erniedkiget würde, da die