Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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148 Hage-Butte.

sen No. 6, 7 und i8, noch am wenigsten von ihrem»»

rigen Ansehen abgewichen.

' Die Blumen werden von den Bienen häufig

besuchet.

An verschiedenen Arten von Rosenstöcken, vor«nehmlich den Heckrosen, und andern wilden Arten derRosen, werden die Blüthzweige öfters an den zartenweichen Spihen von einer-kleinen langen Gallenfliege(Cynips rolae Linn. Syst. nat. ed. X, p. 553, no. 1,)gestochen, welche sich im Jul. durchbohret, und eineblauschwarze, goldartige und damit vermischte Pur«purfarbe hat, auch dabey einen Firnißglanz zeigt. Sielegt ihre Eyer in diese weichen Triebe, die davon in ei»Mißgewächs, oder einen rauhhaarigen, zottigen undbraunrothen Ballen, von der Dicke einer großen Nußoder eines kleinen Apfels, verwachsen, welchen manden Rosenschwamm, Heckenrosenschwamm, iFungus oder Spongiola cynorrhodi oder cynosbati,Fr. eponge d’eglantier, nennet, auch mit dem barbari-schen Nahmen Bedegar oder Bcdeguar beleget. Erenthält öfters Steine und kleine Wärme, und wardehemahls in der Arzeney gebraucht. Man rieth den-selben, wider die Kolik und den Stein, mit Verhaltungdes Urins, gedörret, gepulvert in warmen Wein ein-zunehmen. Das Eptract und der Spiritus davonward besonders wider den Stein gerühmet. Manpries ihn als ein herrliches Mittel wider die Geschwü-re des männlichen Gliedes, und andere fressende Schä-den. In rothen Wein gekocht und getrunken, sollteer die Brüche heilen. Ob die Asche desselben, mitder Asche des Badeschwammes vermischt und innerlicheingenommen, die Kröpfe zertheilen könne, ist gewißsehr zweifelhaft; siehe Meer -Schwamm. e I"ältern Zeiten war dieser Auswuchs auch ein berühmaSMittel wider die Zauberey, und in Zufällen, welcheauf den Biß wütender und anderer giftiger Thiere er-