folgen. Die äffen Weiber pflegten diesen Apfel denKranken und Kindern unter das Kopfkujfen zu legen,oder ließen sie davon trinken, um den Schlaf zu beför-dern; daher er auch die Benennungen Gchlafapfel,Gchlafkolbe, Schtafkunz und Giebenschläfepbekommen hat. Auch für die Pferde, welche Wür-mer im Leibe haben, sollen diese Rosenschwämme dien-lich seyn, wenn man sie zwischen den zwey Marienta-gen einsammelt, und die rokhbraunen den Hengstpftr»den, die bleichen aber den Stuten, und zwar, wennsie groß sind, einen halben, und wenn sie klein sind,einen ganzen gibt; sie müssen aber erst gepulvert, mitSalz vermenget, und also früh vor Tage eingegebenwerden, worauf man aber den Pferden nicht so baldzu fressen und zu saufen geben muß. Die Männ-chen, welche in diesen Schwämmen befindlich sind,sollen auch ein kräftiges Mittel wider die Wärme imLeibe, und gegen den Wurm an den Fingern, seyn.Einige geben sie den Kindern mit Milch wider die fal-lende Sucht ein. Ueberhaupt besitzt dieser Schwammeine zusammenziehende Kraft; da es aber an ähnli-chen Mitteln nicht fehlt, wird davon jetzt selten Ge-brauch gemacht.
EHRENFR. HAGENDORNII obs. de vermiculis in fungis cynos*bati inuentis, fl IN den Misc. Nat. Cur. A. 1671, Obs. 189.*
Eb Dell. obs. de raira verniiculorutn in spongiis cynosbati niett-morphosi, st. eb. das. A. 1672, Obs. 217.
Won den Hecknestern gewisser Schlupfwespen, die an den wildenRosen, so auf den Felder» und im Walde die Hage.- oder Ha<nebutten kragen, ihre Brüt einquartieren, oder den so genann-ten Schlafkunzen s. Mich. <Lph. «Znnorvs Seltenh. derNar. und Deko». 1 Band, Lp>. 175;, z. S- ^95 — 599, und?Banv, 1755, 8 . S. ,68 — 174, »ebst einer daselbst.Las.8>g. 4- befindlichen Abbildung.
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EHRENFR. HAGENDORNII Cynosbatologia, ad normam Acadt-mia Nat. Curios. adornata. Jen. 1681, 8.
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