Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hahn.

seine Niederlage, so fühlt er die Demüthigung, über-wunden zu seyn, mit solcher Beschämung ^ daß er sei,ne Stimme l.'icht weiter hören, seine gesträubte Hals-Krause und lange Federn des Schwanzes sinken läßt,und sich in den ersten Schlupfwinkel, den er findenkann, verkriecht.

Bey Gelegenheit derHahnenkämpse, gedenke auchnoch einer Art Sand - oder Strandläufer, derewHLH.ne mit großem Getöse mit einander streiten, und wel-cher der Braushahu, derRampfhahn, der-Haus-Teufel, der Grreichcchn, die Screicfchnepfe, L.

Auis pugnax Jonfl. Glareola pugnax Klein . Tringapugnax Linn. Phtlomachus Muehring. Fr. Oiseau dccombatj Le Combattant, Paon de mer, L’Heron£toil£ oder blanc, Holl. Kemperken, Engl. RufFe,Ruf, Reeve, Schweb. Li usbane , Norw. Lruus kop-per, genannt wird, und unter andern im 2 Jahrg. derMannigfaltigkeiten, Berl. 1771 , gr. 8 . S. 6 io,abgebildet ist. Die Natur hat diesen gefiederten Reno-misten so gar mit einer Federmähne beschenkt, damit erdurch das Emporheben dieser langen Halsfedern sogleichseine innere Gesinnungen verrathen, und den Kampfdurch äußere sichtbare Merkinahle seinen eben so streit-baren Brüdern ankündigen konnte. Die Weibchensind sehr friedliebend, und auch mit keiner so sträubt-gen Federmähne versehen. Der gewöhnliche Aufent.halt dieser Vögel ist an den Ufern in Schweden, Däne-mark, Norwegen u. s. w. Im Frühlinge, gegen denMay, kommen sie in großer Anzahl aus den nördlr-chen Gegenden nach Holland gezogen, um sich daselbstzu vermehren. Zum Unglück für dieses eifersüchtigeund zanksüchtige Geschlecht sind gemeiniglich die Männ-chen in weit größerer Anzahl, als die Weibchen, vor-Handen. Das ist die vorzüglichste Gelegenheit zu ih.ren blutigen Kämpfen. Ihr Stolz fordert von ihnen,

daß