Haken-Pflug. 217
einer schicklichen Stärke, weder durch das eingestZmmte Za-pfenloch zu schwach, noch, wenn es deshalb verstärket werdensollte, zu l^ck werde.
Wenn die Krümme einen sehr stumpfen Winkel macht, und,wie bey Lig. 1140 b), die beyden Sritzen sehr weit aus einan-der liegen, so heißt ein solches Stück Holz ein Schleppkrüm«mel. Kommt hingegen die Krümmung einem rechten Winkelnahe, wie Fig. H40 c ), so heißt es ein Bniekrümmel.
Das Höfd (Hakenhaupt), Fig. 1141, ist an ei-nem Bauerhaken gemeiniglich 2 F. 2 Z., etwas darü-ber oder darunter- lang, 3 bis 4 Z. hoch, und 3 Z.dick. An einem Hofhaken ist es bis 3 F. lang, in derDicke und Breite aber mit dem am Bauerhaken gleich.Die Länge richtet sich viel nach dem Krümmet. Beys ist das Höfd etwas höher, als nach dem abgefchrag.ten Ende zu. Diese Erhöhung dient bisweilen dazu,einen Krümme!, der unten etliche Mahl abgebrochenist, beyzubehalten. Der Haken behält feine 'Höhe,wenn auf solche Art das Haupt um so viel höher ge-macht wird, als der Krümme! kürzer geworden ist. Anden Höfden zu neuen Haken bleibt solches weg; dennes würde nur verursachen, daß der Krümmel- wenn erzum ersten Mahl in der Wurzel abstößt, nicht nachge-spihet und wieder gebrauchet werden könnte. Bey bist ein Loch eingestämmet, worin die Sterze fest gena-gelt wird. In dem zugeschrägten Ende e, wird an ei-nigen Orten eine Nuth gearbeitet, worin das Haken-Bret, Fig. 1143, mit der Feder a liegt. Währenddem Gebrauche des Hakens streicht das Höfd bestän-dig in der Furche an der Erde, und wird dadurch untenund an der Seite stark abgenützet; daher muß manein Stück von einer alten unbrauchbaren Sense, oderanderes altes Eisenblech, darauf nageln. Andere ver-sehen das Höfd unten mit einem hölzernen Schuh, dermit hölzernen Nägeln angeheftet wird. Ein solcherEchuh ist an dem ganzen Haken, Fig. 1149, ange-deutet. Einige brechen die scharfen Ecken daran, derO 5 Länge