218 Haken-Pflug.
Länge nach, ab; Andere lassen sie stehen. Gemei-niglich wird das Höfd von rothbüchenem Holze gpmacht, welches etwas zäh und zugleich leicht ist. Einvon Hagebuchen ist das zäheste, und nach dem eiche-nen das dauerhafteste.
Die Scerze, Fig. 1142, ein meist gerades StückEichenholz, ist in der Wurzel, oder an dem Ende, wel-ches in das Höfd gesteckc wird, a. 2-x Zoll breit, und£ Z. dick. So veit sie in dem Krümme! steckt, ist sievon da an, bis zum untersten Ende, 2 F. g Z. auchwohl nur r F. ,0 Z. lang, nachdem der Krümmel be-schaffen ist, gleichwie auch die Lange des andern Thei-les über dem Krümmel darnach eingerichtet werdenmuß. Je fpihlger der Winkel ist, welchen die Sterzemit dem Hold machet, desto länger "muß dieser Theilder Scerze seyn; und so kann die Länge desseiben^F.betvagen. Die ganze Länge der Sterze richtet sich vor-nehmlich nach der Größe desjenigen Arbertsmannes,der den Haken führet. Die Sterze wird am oberstenEnde angefasset, und muß dem Führer so zür Handliegen, daß derselbe aufrecht stehet, und mit etwas ge-bogenem Arme den Haken vermittelst der Sterze hebenund niederlassen kann. Auch muß dieselbe so weit hin-ter dem Höfd weg reichen, daß der Führer einen vol-len Schritt austreten kann, ohne mit dein Vorderkheiledes Fußes an das Höfd zu reichen. Sie ist gemeinig-lich von einem Ende zum andern ganz gerade. Manmacht sie aber, wie die Figur zeigt, oben zum Angriffetwas krumm. Weil dieses Stück des Hakens, derLänge und geringen Dicke wegen, leicht abbricht, pflegtman gern zähes Aefchenholz dazu zu nehmen.
Das fünfte zum Hacken nothwendige Stück ist derReester (Riester, oder daö Hakeirbrec), Fig. 114zEs erfordert derselbe beynahe eine so mühsame Ausar-beitung, als der Krümmel. Er hat z besondere Theile;die unterste Angel, an melcher das Hakenerfen ange-
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