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Haken-Pflug.
ken, daß zwar an einigen Orten in dem Höfde ein Falzbefindlich ist, und das Hakenbrct mit einer Nuth da-hineingepasset wird, dergestalt, daß dieses Bret, wennes oben mit den Keilen gelöset wird, auf und nieder ge-'schoben werden kaun. An andern Orten aber, und be-sonders, wo strenger Boden zu bearbeiten ist, wird dasBret, ohne solche Feder, auf das Höfd, ohne Nuth,fest genagelt.
Aus der Vorstellung des Ganzen ersieht man ferner,was die Abfchrägung des Hakenbaumes für Nutzen hat,und wie er mit dem Stifte d, Fig. 1140 ») und 1144,der in dem Krümmel steckt, an diesen befestiget wird.Die Wieden o, p, q fassen um den Krümmel und denHakenbaum, und klemmen beyde Stücke so fest an ein-ander, daß keines daran seitwärts ausweichen kann. Einesolche Wiede besteht aus geschmeidigen Weidenzweigen,die in der Form eines Ringes oder Kranzes zusammengedrehet sind. Der Landmann schneidet hierzu sehrlang aufgeschossene geschmeidige Ruthen, welche etlicheMahl um den Hakenbaum und Krümmel geschlagenwerden können; alsdenn setzt er den Fuß auf das dickeEnde der Ruthe, dreht mit der einen Hand das spitzigeEnde um, und folgt mit der andern dem Umdrehen,bis sich in der Ruthe, der Länge nach, die Fasern ge-spalten, und, wie die Fäden an einem Stricke, ge-schlangen haben. Die Spitze und das dicke Ende wer-den alsdenn durch einander gestecket und so geflochten,daß der Ring, ohne die Ruthen zu zerbrechen, nichtaus einander gehen kann. Wenn eine solche Wiedeauf dem Haken aus einander trocknet, darf sie nur mitdem Beile etwas naher nach dem Krümmel zu angetrie-ben werden. Weil der Hals des Krümmels Und derHakenbaum hinterwärts dicker auskaufen, klemmet sichdie Wiede, indem sie weiter aufgeschoben wird, wie-der fest.