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Haken-Pflug.
Hakenbret von gutem Büchenholze, dauert, be-sonders in grandigem Boden, nicht länger, als vomFrühjahre bis zum Ende der Saatzeit. Zu etwas län.gerer Dauer werden die Ecken desselben mit dünnen»Eisenblech beschlagen.
Die jetzt beschriebenen fünf Stücke des Hakens, hatder Landmann in seiner Gerüth- oder Geschirrkam-mer vorräthig. Er sucht im voraus die KrümMel ausBirken- und Eichenwäldern, oder er läßt die Horn-Zweige der Eichen noch vorher, ehe die zum Fällenbestimmten Bäume abgestämmet werden, dazu aus-hauen. Die Sterzen klöbet er aus glatten Hagebu-chen, aus tüchtigem Eichenholze, oder von jungen Är-schen. Die Hakenbäume sucht er in den jungen Eich-Wäldern, unter den Birken, Aefpen, auch wohl un-ter Tannenheistern und Rokhbüchen. Zu den Höfdengelanget er am ersten, weil kurze, nicht sonderlich dickeStücke dazu erfordert werden. Die Hakenbreter abermüssen aus gmklufngemBüchenhcisterholze genommenwerden. Das dazu aus dem Groben gehauene Holzwird zum Austrocknen verwahret. Alle diese Stückeverfertiget der Landmann bloß mit dem Beile und demZugmesser. Künstlicher muß kein Ackerwerkzeug seyn,welches bey der ungleichen Härte und Geschmeidigkeitdes Bodens, bey harten Stößen an Steine und Wur-zeln, bey Vorfällen, da das angespannte Vieh entwe-der aus Unvorsichtigkeit des Führers, oder aus eigenerWildheit, eine Strecke damit über Stock und Blockfort rennet, immer aushalten, trocken und naß seynkann, ohne zu verderben.
So. einförmig die besondern Stücke des Hakens sind,so leicht ist auch ihre Zusammensetzung. Die bisherbeschriebenen fünf Stücke sind FiF. 1144 'U ihrerVerbindung vorgestellt, i, ist der Hakenbaum; 2, derKrummel; z,daöHöfd; 4,dieSkerze; 5, derReester.Bey der Zufammenfügung ist der Unterschied zu mer-