Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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242 Haken-Pflug.

zwey, und den andern einen Wechsel arbeite». Dem einen Da-re wird dabey täglich der Weg zur Arbeitsstelle, und zurück,ersparet. Auch passet das dreymahlige Wechseln für kurze Tagebesser; und in den kürzesten Tagen ist es genug, wenn jedesPar täglich pt einmahl zur Arbeit kommt.

Wenn der Häker den Haken gehörig gestellet hat,so fallt ihm die Arbeit nicht schwer. Das Werkzeuggeht von selbst in gehöriger Tiefe; und derjenige, wel-cher eö regieret, darf dabey seine Kräfte nicht weiteranlegen, als daß er die Sterze seitwärts übergelehntfest hält, und zwar nach der Seite hin, wo die Erdeabfallen soll. Ist ihm die umgebrochene Erde, oderdie frische Fahre, zur linken Hand, so hält er die Ster-ze mit der Linken, und die Leitschnur nebst der Peitschemit der Rechten; ist ihm aber die frisch umgebrocheneErde zur rechten Hand, so hält er die Sterze mit derRechten, und die Leitschnur mit der Linken. Er trittentweder mit beyden Füßen in die frische Fahre, welcheder Haken vor ihm auswirft, oder er geht mit dem ei-nen Fuße in die frische Fahre, und mit dem andern aufder ebenen Seite. Die vorgedachte Peitsche des Hö-kers, Aicz. n;8, wird im Meklenburgifchen der Stä-ken, im Ruppinisichen der Preckel oder Prickel genannt.An dem Stiele derselben befindet sich ein kleines'zuge-fchärftes Blech mit einer Dille, a, zum Abstoßen derErdklöße, welche sich auf dem Hakenbret zusammenschieben und fest anlegen; welches desto öfter geschehenmuß, je nasser und bindender das Erdreich ist. Stößtdas Hakeneiftn gegen einen Stein, den der Hökernicht gewahr wird, so hält er mit der Leitschnur sofortdie Ochsen an, und hebt den Haken so hoch, daß erüber den Stein weggeht; wird er aber den Stein vor-her gewahr, so hebt er aus Vorsicht, noch ehe dieSpitze des Hakens vollends hinan reichet, das Werk-zeug aus der Erde, und setzt es vor dem Stein wiederan, ohne die Ochsen im Ziehen aufzuhalten. Im vol-