Haken-Pfluge 245
weich ist, und weil an heißen und kühlen Tagen dasVieh ungleich angegriffen werden kann.
Bey der Anspannung der Pferde, ist nichts beson-deres zu bemerken. Das Joch und alle Anstalten da.zu, habe oben ausführlich beschrieben. Wenn zweyPferde vorgeleget werden, so hängt man die Wage,Fig. u 52, in den Ring r, Fig. 1149, steckt den Ha-kenbaum 6, Fig. 1149, durch den Bügel ab, Fig.j 154, oder den Bügel über den Hakenbaum, und legtalsdcnn das Joch um den Hals der Pferde, und dieStrange an die Schwänge! der Wage. Vor den Ha-kenpflug, Fig. 1157, werden vier Pferde an der Deich-sel eben so vorgeleget, wie vor einen Wagen. DieAnspannung eines Pferdes in der Kluftdeichsek, Fig.
1 150, ist nach Fig. n6i zu beurtheilen. Das Pferdzieht an der Wage b i, Fig. 1150, vermittelst der andem gewöhnlichen Pferdegeschirre befindlichen Strän-ge; die Deichsel aber liegt eben so, wie Fig. u 6 izeigt, in dem Gurte. Wenn vier Ochsen vor den Ha-ken ohne Deichsel angeleget werden, so ziehen alle vierin zwey besondern Jochen. Das vorderste ist an einenBaum oder Vorleger gehängt, welcher zwischen denbeyden hintersten Ochsen hindurch reichet, mit einemHaken in den Ring r, Fig. 1149, an den Krümmetangehänget, und vorn an dem Hakenbaum Mit einerWiede tos in der Schwebung gehalten wird.
Auf den Gebrauch des Hakens mit Einem Ochse»hat, dem Anscheine nach, bisher niemand Bedachtgenommen, oder die Unschicklichkeit des gewöhnlichenGeschirres auf den einzelen Ochsen hat die Ackerleutezurück gehalten, Versuche damit anzustellen. DaßEin Ochs in leichtem sandigen Boden den Haken alleinnicht ziehen könnte, daran ist gar kein Zweifel. ZweyOchsen, welche in thonigem Lande den Haken ziehen,müssen doppelt so viel Kraft anwenden, als sie bey derArbeit im Sande gebrauchen. Wenn man die Kraft,
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