Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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zi2 Halten.

sittlichen Werthe, von der moralischen Kraft. MeineGründe halten den deinigen das Gleichgewicht.Etwas heimlich , oder geheim halten, es wissentlichund vorschlich verbergen oder verschweigen. Etwasvor jemanden heimlich halten, hindern, daß er esnicht erfahre. Sich heimlich halten, sich verbergen.Vermuthlich gehören dahin auch folgende figürliche Ar.ten des Ausdruckes. Jemanden frey halten, für ihnbezahlen. Jemanden schadlos halten, ihm seinenSchaden ersetzen.

(b) In engerer Bedeutung, besonders in folgen,den Fällen.

«0 Durch äjißern Zwang. Jemanden unter demDrucke halten. Einen jungen Menschen in scharferZucht halten. Ein Rind unter der Zucht, unter derRuthe halten. Seine Rinder zur Schule halten.Daher das Mittelwort mit dem Hülfsworte seyn auchfür verpflichtet seyn gebraucht wird. Der Verkäuferist in diesem Falle das Geld wieder ZU geben gehal-ten, d. i. verpflichtet und schuldig.

ß) In Ansehung der äußern Umstände eines Din«geS. Das Geschirr rein und sauber halten. EinGebäude in gurem Stande halten. Das Seinigezu Rathe halten, sparsam damit umgehen. Buchoder Rechnung halten, die Rechnung führen; sieheBuchhalter. Ein Tagebuch, ein Journal überetwas halten. Etwas rar halten. Etwas bereit,oder in Bereitschaft halten, machen, daß eö bereitsey und in diesem Zustande verbleibe. Sich zur Reisefertig halten. Sich auf alle Falle gefaßt halten.

v.) In Ansehung der Begegnung. Jemandengut halten, ihn nicht nur gut speisen und kleiden, son-dern ihm auch gut begegnen. Das Gesinde wird.ßndiesem Hause sehr schlecht gehalten. Jemanden wiesein Rind halten. Er wird wie ein Hund gehalten.Jemanden lieb und werth halten, nicht bloß von der

innern