Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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370 Hamster.

er sagt: Derrs gute cuniculos erecta, non tumulimo-do assurgir, vt talparum tumuli, sed vt agger dilata-tur. Denn dieser Haufe liegt, in Verhältniß mit sei.ner Breite, ziemlich flach; man findet solchen aber zu.weilen mehr erhaben, welches sich besonders bey demBau eines Weibchens, wenn sie Junge hat, bemer-ken läßt. Allein, er hat doch niemahls die Gestalt ei-ner regulären Halbkugel, wie bey dem Maulwurfe,sondern nahe am Loche ist er höher, und wird, indemer sich davon entfernt, dünn und flächer; nach derOeffnung nimmt seine Höhe plötzlich ab, und hat meh.rentheilö eine flache Furche, die sich am Loche anhebt,und sich auf dem Haufen verliert. Seine Größe istsehr verschieden; bisweilen ist sie so geringe, daß mankaum einen Hut damit füllen würde, zuweilen aber auchso beträchtlich, daß man sie nicht in einem Schiebkar«ren würde fortbringen können. Die Jungen im erstenJahre sind es, welche die kleinen Häufchen machen.Das Weibchen, wenn es Junge hat, macht sie groß,am größten aber alte Rammler, die sehr viel eintragen.Der Hamstergräber freuet sich, wenn er einen -solchenErdhaufen sieht; er ist versichert, daß seine Mühenicht unbelohnt seyn werde. Denn je mehr Erde her.aus gebracht worden, desto mehr und größere Behält»niste wird man in dem Bau antreffen, welche statt derErde, die sie vorhin ausfüllte, von der schönsten Fruchtvoll gestopft sind. Die Gegend um das Schlupflochsowohl, als um das Fallloch, pflegt mit Spreu undHülsen hier , und da bestreut zu seyn. Aus dieser her-aus geschafften Erde ist die Erdart, worin die Kam«mern gegraben sind, leicht zu erkennen: Ist z. B.diese gelb, so wird auch der Erdhaufen gelb seyn; unddadurch kann man sie schon von weitem erkennen undvon Maulwurfshügeln unterscheiden, welche allezeitnur die Farbe der obersten Erde haben, auch nichtflach, sondern rund erhaben sind. Da» Schlupfloch