Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
Seite
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M Hamster.

dahin, wo die Mutter geflohen ist. Hierbey hat manGelegenheit, eine besondere Beobachtung zu machen.

. Da der Hamster ein so wildes und beißjges Thier ist,und sich die Rammler oft, ehe man am Ende ihre-Baues ist, zur Wehr stellen: so sollte man glauben,die Behe würde ihre Jungen aus das äußerste verthei«digen, allein das thut sie nicht; so bald sie spürt, daßman ihr nahe kommt, verkriecht sie sich mit dem größ-ten Theile ihrer Jungen in das blinde Ende eine-Ganges, den sie erstlich in einiger Entfernung von demNeste auf der Seite, welche gegen dasselbe zugekehrt- ist, mit Erde verstopft; alsdenn verläßt sie die Brüt,und gräbt sich allein in der größten Geschwindigkeitweiter, indem sie den Gang so, wie sie fortrückt,hinter sich verstopft; sie grabt so schnell, daß man ihrbisweilen von dem Orte, wo man die Jungeü findet,zwey bis britkhalb Ellen nachgraben muß, ehe man sieerreicht. Wenn man also ein solches Nest grabt, undnachdem man oft die meisten Gänge vergebens durch.

»- sucht, und nichts als etwann einige Junge, die nichtnachkommen konnten, gefunden hat: so glauben Uner«

. fahrne, es sey sonst nichts in dem Bau, und lassen ihnstehen. Die aber die Sache besser kennen, suchen, wel.cher Gang hinten mit lockerer Erde verstopft ist, die.sem graben sie nach, und bald findet man den Gangvoll Junge, der alsdenn wieder zu ist. Wenn mandiesem z, 4 oder 5 Schuh weit nachgräbt, trifft manendlich auch die Mutter an, welche sich immer weiterfortzuwühlen beschäftigt ist. Wenn ein solches Weib«chen, an statt wagerecht, senkrecht unterwärts grübe,würde man keine davon bekommen können.

Wenn die Jungen schon etwas größer sind, schar«reu sie sich selbst, jedes besonders, oder mehrere bey-sammen, in das Ende der Gänge ein, wenn sie nichtdurch die Falllöcher entkommen können, die man vor.her zugemacht hat.

Die