Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Honig.

Die Biene kann nicht Honig sammeln, wenn siewill Die besten Blumen vnd Blürhen, welche sonstreichlich Honig geben, haben für sie nichts, wenn dieTemperatur, nach Fahrenheitischem Thermometer,nicht über 50 steigt. So ist auch kein Honigthau zuhoffen, außer in warmen und feuchten Nachten. Diegehörige Temperatur in der Luft trägt also das meistezur Erzeugung des Honiges bey; und man kann dahersagen, daß das Honig durch die Vermischung einerwarmen und feuchten Temperatur in der Luft, mit denSäften der Blüthen und Blätter erzeuget werde. DieSonnenhitze dörret das Honig vor unfern Augen aufden Blättern, worauf Honigthau befindlich ist, aus,daß sie wie Firniß glänzen, und d«e Biene nichts wei-ter davon tragen kann; gegen Abend aber wird dieserFirniß durch die aufsteigenden feuchten Dünste wiederfiüssig gemacht, und man wird sie alsobald ihre Arbeitaufs neue anfangen sehen. So werden auch im Mit-tage bey großer Sonnenhitze die Blumen wenig vonihnen besuchet, weil darin ebenfalls die Säfte ver-trocknen.

Das lange Spießchen von starkem Draht, mit ge-wissen darein gefeilten Zeichen, dessen man sich zur Un-tersuchung der Bienenstöcke in verschiedener Absichtbedient, oder den so genannten Honi^v sierep, habeim IV Th. S. 562, angezeigt. Das Einsammeln kurHonigscheiben aus den Stöcken der Waldbitnen. oberdas Zeideln derselben, heißt der Homgauobruch,oder Honiczbruch. Wie dieses Ze-deln geschieht ha-be im IV Th. S. 439, und 762 fgg. beschrieben.Von dem Einsammeln derselben aus den Stöcken oderKörben der Gartenbienen, oder der so genaunken Ho-nigäpnde, findet man eben das S. 756, fgg. Nach-richt. Die Gabel, die abgelöseten Horngtcheiben inden Bienenstöcken damit heraus zu heben, hcijjk dieHoiriggabel.

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