Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Honig.

des Homges geschieht auf verschiedene Art. Mannimmt, nachdem man wenig ober viel Honig zu be«kommen hoffet, einen großen oder kleinen Topf. wel.cher unten einen Zapfen hat, und thut in diesen zuerstdie reinsten und schönsten, mit einem Messer durch,schnittenen, Honigscheiben allein, ohne daß sie mitden andern schlechtern vermengt seyn; denn diese müs-sen auch ihre eigene Geschirre haben. Der volle Topfwird, mit dem Zapfen wohl verwahrt, über ein züm.licheS Feuer in einen Kessel mit heißem Wasser ge»setzt. Wenn er eine Weile in siedendem Wasser ge.standen, und man ihn etliche Mahl umgerührt hat, sozergeht das Honig. Alsdenn wird der Topf au« demWasser gehoben, der Zapfen ausgezogen, und dasHonig durch ein leinenes Tuch, welches zuvor mitwarn>en Wasser genetzet worden, in ein untergehalte-nes reines Geschirr gelassen. Will nichts mehr nach.gehen, so wird es wieder über dein Kessel zertricben,und abermahl durchgeschlagen. Wenn nun das be.sie heraus ist, leget man das andere geringe auch inden Topf, und verfährt damit wie mit dem vorigen,nur daß man das durch das Tuch laufende Honig inein besonderes Gefäß laufen lässet. Wenn sich vorden Zapfen etwas sitzt, muß man immer Luft machen,und nachhelfen, daß man das gute und klare Honig,so viel möglich, rein heraus bekomme. Wenn nunnichts mehr zum Zapfcnloche heraus will, lässet mandas zurückgebliebene Dicke wieder im Kessel warmwerden, schüttet eS in einen mit heißem Wasser warmgemachten Sack, legt es in eine Quetsche, oderzw».schon zwey kurze, hinten an einander gefügte und ver-bundene Breter, davon das oberste einen starken Gckff,das unterste aber viele gebohrte Löcher hak, und quet-scher es also nach Vermögen aus. Was noch nichtheraus will, thut man in solchem Sacke unter eine or.deutliche, Honigpresse, welche vorher mit warmen