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Honig.
Wasser wohl erwärmt seyn muß, und presset solchesaufs äußerste aus. Dieses Honig wird wieder in einbesonderes Geschirr gethan; die Hefen davon aber,oder dasjenige, was in dem ausgepreßten Sacke zu-rück geblieben ist und sich angehängt hat, wird mitheißem Wasser gewaschen, um das noch übrige Süßeheraus zu bringen. Dieses Hoirigwaffer wird her-nach zum Ästech gebraucht.
Eine andere Art, Honig zu seimen, ist folgende.Man nimmt zwey Feuerb-cke, setzt sie auf dem Herdegegen einander, und legt zwey eiserne Schienen, nichtwen von einander, darauf. Alödenn thut man dieHomgscheiben in Milchäsche, und macht ein gelindesKohlfeuer darunter, damit das Honig allmählich zer-gehe ; lässt hierauf das zergangene Honig aus den Ae-fchen in ein Geschirr laufen, und gießt eS alödenn ineinen neuen reinen Topf. Dieses thut man so lange,als noch Honig vorhanden ist und aus den Aeschenläuft. Wenn nichts mehr vorhanden ist, thut mandas Rooß auch zusammen, daß dieses vor sich bleibt;denn das Honig wird, wenn es etwas heiß wird, so-gleich flüssig, und sondert sich leicht vom Wachse ab.Wenn das Honig sich in dem Topfe gesetzt hat, pflegtdas Rooß, oder die Unreinigkeit, welche mit durchge-gangen ist, und vom Honig sich abgesondert hat, oben«uf den Töpfen sich zusammen zu begeben; dieses mußman mit einem Löffel bis auf das lautere Honig weg-nehmen, und zum Rooß thun, weil sonst das Honigvon dem Schaume unscheinbar wird.
Die beste Art, das Wachs von dem Honige abzu-sondern, ist folgende. Man laßt vom Töpfer einenirdenen Tops, 2 Fuß weit und eben so hoch, machen;auf diesen wird ein anderer eben so großer Topf gerich-tet, dessen Boden r Zoll tief in jenen einpasset. DerBoden wird wie ein Seiher (Durchschlag) durchlö-chert. Oben darauf kommt ein Deckel, in Form ei-
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