Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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ico Hopfen.

Las Land sehr fruchtbar, sondern erhalten es auch lockerund feucht.

Die Böhmen geben zwar dem Schweinmiste keinen Vor-zug, halten aber den Pferde-und Schaf-Mist för schädlich.An einigen Orten wird auch fo gar Menschen-Kolh ge raucht,nach welchem aber der Hopfen mehr in die Blätter, «I? Häu-pter, treiben soll. Einige düngen auch mit Kreide ;d r Kalk.Der Taubenmtst ist zu hitzig, und es könnte alle, falls nur et-was davon in einem kalten Boden ausgestreu t werden

Hierauf wird der Platz von i8o Quadrat-RuthenMit einer langen Schnur in ein accurates, oder auchlängliches, Viereck abgeschnüret; alsdenn müssen indie Quere die Linien abgemessen , und so viel kleineVierecke formiret werden, daß deren Zahl gerade 96Schock betrage, welches alles mit 3 Fu.ger breit tieferVorstreichung in die Erde mit einem spitzigen Eisenoder Stocke wohl angemerket werden kaun, so baß einjedes 2 Quadrat-Ellen haltendes Gevierte deutlich ge«sehen werde. Sogleich nach Michaelis muß man sich,wo es für Geld zu zwingen ist, nach einigen Sackchenvoll junge Hopfenpflanzen umsehen, weil man derenwenigstens 8vc> Schock gebraucht. Die Pflanzenwerden gemeiniglich von den Wurzeln, welche Neben»Sprößlinge treiben, genommen. Man kann sie aberauch aus den Hopfenranken erhalten. Wenn nahm«lich diese i Elle hoch gewachsen sind, leget man sie, wiedie Nelken, seitwärts nieder, bedeckt sie bis an dieSpitze mit Erde, da denn diese Ranken nach Verlaufeines Jahres dick und voller Augen sind, die man nachden Gelenken von einander schneidet, daß 3, 4 bis 5Pflanzen aus Einer Ranke werden, von welchen jedeschon im ersten Sommer mögliche Früchte trägt. Amgewöhnlichsten aber bedient man sich hierzu der Wur.zeln mit Knospen, welche von den alten Stöcken abge«nommen werden. Ein Stück einer solchen Hopfen»Wurzel mit den im Frühlinge hervor sprossenden Kno»spen oder Keimen ss, bildet Lig. 1398 ab. Diese

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