Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hopfen.

abzubrechen, oder mit einem scharfen Messer abzu-schneiden, doch ohne den Sramm zu verletzen. DieBlatter geben ein gutes Futter für das Vieh ab, wel-ches es, grün und getrocknet, gern frißt. Bey diesemAbblatten kann auch zugleich nach dem alten Stockegesehen werden, ob keine Schosse nach dem ersten An-heften wieder hervor gewachsen sind, welche an einigenOrren Wasserlümpfe, Wildlinge, Loden oder Gneisner, genannt werden. Finden sich dergleichen, sowerden sie abgerissen, oder abgeschnitten. Auch müs-sen anstatt der abgestandenen, faulen, holzichten odernicht fort kommenden Fachstr, frische eingesetzt werden.

Im Manmonakhe müssen nun im Küchengarteneinige ansehnliche gedüngete Beete Acker mit Braun-Kohlsamen besäet werden, welche um den i. Aug.,auch wohl um Iacobi, zu pflanzen tauglich werden.

Um die Mitte des Jun. wird der Hopfen behacket,und aufgehäufelt oder bewallet. Es wird nähmlicheine gute Spanne weit von dem Rinqelgraben, odervon der Gränze des 2 Ellen haltenden O.n diätes, an-gefangen, die Erde mit einer breiten Hacke nach derStange hinauf zu ziehen, so daß dieses Quadrat wieein runder Hügel oder Berg werde, und baß also,wenn dieses durchgehende geschehen ist, der um dienunmehr kleinen Hopfenberg? gehende Graben i Fußtiefer, als die Spitze od'r Rundung des Berges ist,wo die Stange steckt. Hie, durch wird zugleich dasUnkraut getilgek, die Erde durch die frische Luft erqui-cket, und zu Annehmung der Feuchtigkeit geschickt ge-macht. Älsdenn lässet man den Hopfen, ohne weiterMühe damit zu haben, außer daß man, wenn es nö-thig «st, zumahl bey Regenwetter, das Unkraut vertil-get, bis zu seiner Reife wachsen.

Man bedient sich zu diesem Umarbeiten des Landes entwe-der der Hacke, oder des Pfluges. Ersteres ist vortheilhaster,weil die Erde besser und tiefer aufgelockert wird, und die Pflan-zen