Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hopfen.

Auf diese Weise empfindet man weder Schaden, nach Ge-fahr van Sonne, Wind und Regen, und die Arbeit gchl ge-schwinder von Stalte». Der Hopsen wird rein und trocken ab-gepflückt, und wird nicht jerbrochcn, indem er herum gestoßenund getrieben wird; denn man darf nur die Enden und Seitendes Haarluches aufnehmen, so kann man ihn, wie in einem Sä-ete, sogleich an den Ort, wo er getrocknet werden soll, bringen.

Nach Hrn. D. Lepechin Berichte, im 2 Th. desTagebuches der Reise durch verschied, Provinzen desruss. Reiches, Altenb. 1775, S. l6r, ist die Gegendum Uraim, im orenburgischen Gebiethe, zwar anBaschkiren unbevölkerl, desto volkreicher aber anFremden, die aus dem sibirischen Gouvernement da-hin kommen. Der daselbst in großer Menge an denBergen und Flüssen wild wachsende Hopfen lockt diesibirischen Einwohner auf den vorbey streichenden Ural,weil in dem nahe an diesem Flusse gelegenen Theile -von Sibirien, ja euch so gar der iftltischen Steppen-Provinz, dieses Gewächs mangelt. Die am Ural be-nachbarten Einwohner schlagen sich in geschlossene Ge-sellschaften zusammen, und kaufen den Baschkiren ei-nen gewissen Bezirk von Waldung und Bergen ab,in welchem sie ohne Gefahr Hopfen sammeln können.Sie wählen, wie bey den Wildjagden und andern Ge-werben dieser Art, einen unter sich zu ihrem Oberhaupt,welchen sie Scanowschtschik nennen; dieser errichtet inder Mitte des gekauften Bezirkes eine leicht gebaueteHütte, und besorget die nöthige Kost; die übrigen zer-streuen sich in den Wäldern und sammeln Hopfen. Umdieses mit desto mehrerer Bequemlichkeit zu verrichten,bedienen sie sich ihrer so genannten Paiwy und Pesteri,welche nichts anders sind, als zwey aus Birkenrinde(Pesteri) oder aus Lindenbast (Paiwy) geflochtene Kör«be, die durch eben dergleichen Flechtwerk mit einanderverbunden sind, welches in der Mitte eine Oeffnunghat, um es damit auf dem Hintern Sattelbogen anzu-machen, wie die ledernen Quersäcke, oder doppelten

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