Hopfen. 127
Boden gemacht werden; und 4 Fuß über derselbenwird daS Lager, worauf der Hopfen liegen soll, gesetzt.Dieses Lager muß rund umher einen Rand, 3 bis 4F.hoch, haben, damit er nicht herunter falle. Nahe andem Ofen muß ein anderer Platz seyn, wohin der Ho-pfen gelegt wird, wenn er trocken ist. An dem Platze,wo sein Lager ist, muß man ein Fenster offen lassen,welches aus dem Ofen in diesen Platz geht, damit manden Hopfen bequem hinein schaufeln könne. Der besteBoden zu diesem Lager wird von Latten gemacht, die1 Z. ius Gevierte halten, völlig glatt gehobelt sind, und^ Z. von einander befestiget werden, damit die Hitzefrey durchziehen könne, ohne daß der kleinste Hopfendurchfalle. Gemeiniglich geht quer durch die Mittedes Lagers ein Balken, durch welchen die Latten so ge«fügt sind, daß sie mit dessen Obertheile eine ebene Flä-che ausmachen. Wenn dieser Ofen fertig ist, wird derHopfen korbweise aufgeschüttet, bis das ganze Bettevoll ist, und er 11 Fuß hoch darauf liegt. Man mußihn aber so liegen lasten, wie er hinein fällt, ohne ihnfest zu drücken. Oben streicht man ihn mit einem höl-zernen Werkzeuge sanft ab, damit er überall gleich dickliege. Alsdenn zündet man das Feuer, von Holz oderKohlen, an. Dieses muß ziemlich groß seyn, abernicht so groß, als die Feuerstrlle ist. Es muß nur inder Mündung des Ofens liegen, und daselbst gut imBrennen erhalten werden; die durchziehende Luft wirddie Hitze in alle Theile des Ofens verbreiten. DieftsFeuer muß fo lange unterhalten werden, bis aller Hopfen durchaus trocken ist; man muß aber auch fleißigdarnach sehen, denn zuweilen trocknet er nicht allent-halben gleich gut. Um zu wissen, ob er gehörig tro-cken ist, besteht man den obersten. Wenn dieser tro-cken genug ist, rauschet er, indem man mit einemStäbe hinüber fährt; und wenn er an einigen Stellenso trocken ist, muß man ihn an andern Stellen,.wo er
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