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Hopfen.
wirft; tv wird die Hihe des Feuers auf den Hopfen zu«rüc? werfen, und der oberste wird bald so trocken styttwie der unterste. Wenn alles trocken genug ist, lassetman den eingehängten Rand nieder, welcher von demLager schräge herunter hängt; alsdenn stößt man miteinem Brete, woran ein Stock befestigt ist, de» Hopfensanft heraus, hangt den Rand wieder vor. und fährtmit einer gleichen Quantität auf eben die Art fort. ZuErfparung der Kosten eines Deckels, könnte man sicheiner stachen Schaufel bedienen, um den Hopfen, wenner ermann um •§• trocken ist, umzuwenden; allein, es istmühsam, und alle gewaltsame Bewegung schadet, wieich bereits erwähnt habe, dem Hopfen. Der Deckelerfordert auch bey weitem nicht so viele Kosten, als dasLager; denn rauhe Breter sind gut genug, und mankann gar wohl damit auskommen, wenn man schlechteBlechplatten darüber nagelt. Auf diese Weife sind dieKosten mäßig. Wenn eS aber auch viel theurer wäre,würde man sie doch bald wieder ersparen, da man aufsolche Weise nicht nöthig hat, den Hopfen umzu«stechen.
In Flandern pstegt man, zum Trocknen des Ho«pfens, einen Ofen von Backsteinen, der einen Raumvon iO Fuß ausmacht, aufzuführen. Die Thürewird an der einen Seite angebracht. Die Feuerstelleist in der Mitte, und im Ganzen gegen den Raum voniO Fuß, i; Zoll weit, und eben so tief; ihre Längeaber muß 5 Z. weniger betragen, als die Länge desRaumes; sie muß gerade durch die Mitte gehen, undvon jeder Wand des Raumes 2 \ F. entfernt seyn, da«mit die Person, welche die Aufsicht über den Hopfenhaben soll, rund herum gehen könne; oder es darf auchnur an der einen Seite ein Zugang offen stcheir, undwie die Feuerstellen der gewöhnlichen Malzdarren ein-gerichtet werden, wo das Feuer an allen Seiten ausLöchern hervor schlägt. Diese Feuersielle muß auf dem