Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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142 Hopfen.

" pflüget, und ein oder mehr Jahre nacheinander mitWeihen oder andern: Getreide besäet, und endlich ihnnach oben beschriebener Art auf das neue mit Wurzelnbelegt. In Braunschweig geschieht dieses alle 16' Jahr; daher man daselbst daS Hopfenland in 16 Quar-tiere zu theilen pflegt, von welchen man jährlich eine-anlegt, und jedes nach 16 Jahren wieder aufreißt.An vielen Orten in England nimmt man diese Verän-derung in jedtm achten Jahre in der Absicht vor, denHopfenbau zu desto größerer Vollkommenheit znbringen.

Der Hopfen ist sehr vielen widrigen Zufallen un-kerworfen, welche verursachen, daß derselbe in man«chem Jahre gänzlich oder doch größten Theils zurückbleibt. Eine große Hitze und Dürre sowohl, als über«mäßiger Regen, ist ihm, wie vielen andern Bewach«fen, sehr nachtheilig. Bey Gewittern werden oft diesubtilsten Fäserchen der Häupter versenget, ohne voneinem Blitze selbst berührt worden zu seyn. Ihre sieumschwebende Dünste fangen Feuer, welches zwarkaum Augenblicke zu dauern scheint, aber doch Hihegenug hat, die subtilsten Fäserchen des Hopfens zu vor-derben, so daß die Blätter ganz schwarz werden, (da«her man eS auch die Schwärze nennt,) verfchruir pfen,und übel riechen. In solchen Fallen sagen die Gä,t«ner, der Hopfen sey verbrannt. Am schädlichstenaber ist der Honig- und Mehlthau, die Föulniß derWurzel oder der Krebs, der Schimmel, und verschie-dene Würmer.

Unter allen Gewachsen flndet sich der Honig - undLNehlchaU am häufigsten auf dem Hopfen ein, undrichtet auf demselben viel Schaden an. Blättersind kraftlos und verfärbt, die Ranken matt, bieBlüch-Knospen bleiben entweder gar aus, oder kommen spatund schwach zum Vorschein. Man hat bemerkt, daß,

wenn