Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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152 Hopfen,

Schmetterlinge sind gav nicht ihrer Größe proportionirt,sondern so klein wie Sandkörner, etwas länglich oder oval,und an Farbe ganz schwarz. Beym ersten Anblick steht einsolches Häufchen Eyer, wie das feinste Schießpulvcr aus.Jedes Weibchen legt eine beträchtliche Menge, und istnicht, wie die meisten andern Schmetterlinge thun, daraufbedacht, solche an irgend einem festen Körper ordentlichbey einander her zu legeu, sondern es lasset sie geschwindenach einander, wie Körner, aus dein Leibe fallen, so baßoft 2 oder ; zugleich heraus kollern. Sie müssen dieselbenaber bloß an solche Orte legen, wo sich Hopfenwurzeln be-finden, welche denn auch wie mit Körnern besäet zu seynscheinen.

Da, der Erfahrung zu Folge, der auf Felsen undsteinigen Orten wild wachsende Hopfen daselbst nie-mahls Schaden leidet, soll mqn, nach dcö Hrn vonLinnö Vorschlag, dieses nachahmen, und die Wurzelmir Steinen bedecken, wodurch der Nachrfchmetker-ling verhindert wird, feine Eyer an die Wurzel zu le-gen, Oo vielleicht aus dieser Ursache die Anlegungder Hopfengärten, nach Hrn. Stridsber.i Errichtung,einzuführen, und unter und über die wurzeln Grei-ne zu legen seyn, überlasse ich Anderer Beurtheilung.

Die Bemerkung, wie gut Hopfenwurzcln um und unterden Steinen, die zuweilen in den Hopfengarten zu findenfind, fort kommen, indem sie sich auch durch die geringstenKlüfte in dem Steine drangen, veranlaffete denkecrorbeymkönigl.GymnasiozuHernosand, Hrn. Magnus Stribs-berg, auf eine Einrichtung zu denken, wie die Greine inden Hopfengärten in der Ordnung und auf eine solche Artzu legen wären, daß sie mehr Fruchtbarkeit verursachenkönnten, Er beschreibt seiue.deshalb gemachte Anlage, >ig,1406, im *6 B. der übers. Abhqndl. der kön. schweb. Akad.d. Miss. a. d, I. 1754, S. gg, folgender Maßen:

„Zuerst giub ich 4 Gräben, 40 Ellen lang, l; breit,und eine gute halbe Elle rief, in einem sandigen und trock-nen Erdreiche. Die untaugliche Erde wurde weggeführet,und nachgehends füllte ich diese Graben zur Hälfte mit gu-4er Thonerde; daraus führte ich einigen Dünger, ungefähr2 Zoll dick, und drückte die Erde etwas zusammen. Oben

dar-