Hopfen. 153
darauf, und längst ldsr Beete, belegte ich'2 Reihen mitGraustein (Graufels, Saxum fimie), von der Große, daßein Mann einen bequem und leicht mit einer Hand hebenkönnte, aber etwas länglich, so daß zwischen den SteinenH Viertel Platz blieb. Der Raum zwischen den ReihenSeeine quer über das Beet, oder der Graben, war solcher-gestalt eine gute halbe Elle, und von den Rändern des Gra-bens bis an die Steinreihen war ein Viertel, wie das offe-ne Beet A, nach dem unken gezeichneten Maßstabe, deut-lich zeiget.
Zwischen die Steine drückte ich mit Dünger vermengteErde, so daß die Steine mit der zusammen gedrückten Erdeim Graben so hoch als die äußere Erdfläche, doch nicht völ-lig aufstieg. Etwas von der fetten Gartenerde, welche zwi-schen die Beere gedrückt war, ward über die Steinreihc, 13. dick, geführet. Hierauf, und langst der Steine hin,wurden die Hopfenwurzeln gesetzt, auf jeden Stein l Stuck,weiches ausgefproffet war, und gute Augen hatte Manüberschüttete solche sogleich mit fetter Eide, i gute Lfuer-Hand hoch, und diese um die Erdflache oder den Rand desBeetes, wobey man auch in Acht nahm, daß das Ende derniedergelegten Stücke Hopfenwurzcln aufwärts außer derErde in die Luft gefetzt ward. Nachg hends belegte mandie Beete, den Raum zwischen ihnen ausgenommen, mitSteinen von mittelmäßiger Größe, manche flach, mancherund, weiche dicht zusammen gelegt, eine Menge kleinerLöcher oder Oeffnungen machten, daß die Hopfrnranken da-durch aufwärts dringen konnte»; wobey man aucl> genaubeobachtete, die Steine dergestalt zu legen, daß dieEpitze»der Ranken zwischen ihnen zu Tage ausgingen, welches ei-niger Maßen aus dem geschlossenen Beete zu sehen ist.
Der Raum zwischen den Beeten ist 1 i Elle, wo aufbeyden Seiten dicht au den Rändern der Beere, die Ho-pfenstangen in geraden Linien niedergestoßen werden. ImFrühlinge, zu Ende des Aprils, ist die rechte Zeit, der-gleichen zu pflanzen oder anzulegen; und es kann dieses miteinerley Vortheile im magern und fetten Erdreiche ge-schehen.
Im ersten Sommer vermehrten sich die Wurzeln undRanken anfebnlich, aber weil sie nur wenig, und von ganzdnnnni Stangen gestützt waren, damit die Wurzeln Nichtallzu sehr bedeckt würden, gab es nicht mehr als i- Ließpf.
K; Ho-