Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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16 H Hcpftn.

welcher 2 bis Z Mahl gekocht werden muß, um alle$>nfc ; heraus zu bringen, 3. Das flüssige Enrackwird hornaü^ bis zu einer dicken Masse eingekocht.4. Wenn dasselbe noch etwas warm ist, kann manz. E. zu 30 B Hopfen, und zu dem davon erhaltenenEptracte, welches ungefähr 2 drctzd. Kannen betragenwird, 2 Loth aufgelösete Hausenblase nehmen, welcheein wenig mit aufkochen muß. Diese gibt dem Ex-trac. e eine Consistenz, und macht das Vier hell. 5. Wäh-rendem Kochen inuß der Hopfen in dem Kessel fleißigzerühret werden, damit er nicht auf dem Boden an-brenne, 6. Endlich wird die gekochte flüssige Massein papicrne oder blechcrue Kästchen, welche nur i Zollhoch seyn dürfen, gegossen und in der Wärme gerrock-tret, auch an trocknen Orten aufbehalten.

Eine andere Methode, die lRrafc des Hopfenssehr lange zu erhalten, ist nicht weniger nützlich. DieBöhmen gebrauchen dieselbe besonders zu ihren Lager-tLieren. Man nimmt zu 2 Scheffel des besten Gar-ten- ober zu Sch. des ordinären Hopfens, als soviel zu einem Gebräude von 12 Sch. Weihen gerech-net wird, i Mctze gute Wachholderbeeren, 4 Metz-weißes Siedfalz, und 1 * fernes weißes Pech. Allesdieftö wird mit dem Meifch vom Biere so langege-kocht, bis es leimartig und zu einer Gallerte wird.Dieses Extract wird an einem schattigen und luftigenOrte getrocknet, und zum Gebrauche aufbewahret.2 Pfund desselben thun so viel, als i Scheffel Hopfen.Die Wachholderbeeren geben dem Biere einen angeneh-men Geschmack; das hinzu gekommene Salz führt dieHefen auf den Grund, und halt das Bier klar, und dasPech bewehrt dasselbe vor der Schärfe, die es außer-dem in den Sommcrmonakhen leicht annimmt.

45 Sk der oekon, Nachr. der parrisr- Gcf. iu Schief. v.J- >774,S. 372.

6 St. des Lcipz. Inr. 2)1- v. I. 1776, S- so.

©t. des Hmiiiop. Maqaz. v. 2 - '776, Cvl- 7^', sag-

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