Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hopfen. J73

nicht gebührend von einander unterschieden. DieHäupter sind allerdings hitzig; sie verursachen lebhaftte Bewegungen im G-blüte, und besitzen eine zerchei«lende, auflösende, abführende und stärkende Kraft, sowie auch die im Frühlinge abgenommenen, auf obenbeschriebene Art zugerichteten, und genossenen Keimedie Säfte verbessern, auflösen, und die Absonderung,insonderheit der Urins, vermehren. Gut gehopftesBier kann den Magen stärken, die Verstopfungen derEingeweide eröffnen, und den Abgang des Urins be-fördern. Die Wurzel wird, so wie die von der kerti-csria smpbibig, in Frankreich öfters an stakt der Sar-saparille verkauft. Die Extrakte von diesen beydenPflanzen sind, mit dem Decocte der Wurzel verbun.den, bey dem gutartigen Samenflusse, weißen FlusseU. s. f. sehr nützlich; das Decoct der Wurzeln aber istin Lothringen feit langer Zeit, anstatt der Sarsaparille,mit den besten Wirkungen gebraucht worden; und esverdient daher dieses Mittel, bey der auch in unserndeutschen Apotheken so großen Seltenheit der gutenSarsaparille, die größte Aufmerksamkeit. Die Wur-zeln des Hopfens sind zu diesem Behuf im Sommer zusammeln; im Frühlinge sind sie noch schärfer. Dienoch nicht lange und völlig ausgebrannte Asche vonalten Hopsenranken, als ein Pulver den Kindern inMilch eingegeben, ist ein Mittel wider die Würmer.Matthldluö empfiehlt schon wider die Würmer iQuent von dem zerriebenen und unter das Getränk ge.mischten Hopfensamen. In Bier oder Wein gekocht,und äußerlich aufgelegt, lindert er alle von Fallen,Verrenkungen oder Geschwülsten herrührende Schmer,zen. Aus den Keimen wird ein Syrupp, aus denHäuptern selbst aber, wie aus dem Wermukh, derSaft gezogen, und auch ein Wasser gebrannt.

Wegen des starken bittern Geruches vertreibt derHopfen den schwarzen Bornwurm/ welcher sich öft

* ters