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welches nicht einfriert, gewiß besser; denn öfters ha«ben wir keinen, oder nicht genug Schnee, daran es inSchweden hingegen nie mangelt. 2. Sind die Ran-ken nicht gut geröstet, so lassen sich die Stiele nicht vomBaste absondern, und mithin bekommt man davonnicht feine, sondern nur grobe Leinwand, z. DieRanken müssen nothwendig zerschnitten werden; sielassen sich sonst schwer schwingen, und gar nichthecheln.
Hrn. g. R- Darje» Erinnerungen bey dem schwedischen Verfuhrren, aus Hopfenreben Garn zu machen, st. i» Dessen erste«Gründen der Lamoralrviff Jena, 175s, 8 - S. ;x-, sgg.
Unsern Hopfenwirthschaftern sind diese Versuchesehr anzurathen. Denn es trifft sich meisten Theils,daß in Gegenden, wo viel Hopsen gebauet wird, ebenkein sonderlicher Leinbau ist. Und gesetzt, er wäreauch, so ist akemahl darauf zu sehen, ob der einigeHopfenbau nicht den Leinbau, wenigstens einiger Ma-ßen mit ersetzen hülse, wenn die Ranken diesen gutenNutzen, woran nicht zu zweifeln ist, auch in unsernHopfen - Plantogen bewiesen. Wenigstens könnteman bey uns Stricke oder Sackleinwand auf die Artverfertigen.
In England setzte die neu errichtete Academie zuLenden, 1761, einen Preis von 25 Pfund Sterl. dar-auf, wer daselbst dergleichen Leinwand, wie in Schwe-den, aus Hopfenranken verfertigen würde.
Der schlechteste Gebrauch der Hopfenranken istwohl das verbrennen. Die Asche der verbranntenRanken soll indessen zum Glasmachen vorzüglich dien-lich seyn.
Was den Gebrauch des Hopfens ;ur Arzeneybetrifft, so waren die Aerzte in den ältern Zeiten wegender Eigenschaften desselben nicht einig, indem einigeihm eine kühlende, andere eine erwärmende Kraft bey-legten. Sie hatten entweder von dem Hopfen keinehinlängliche Erfahrung, oder haben doch dessen Theile