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Hopfen.
Das erste, welches öfters einen Hopfengarten unelm-kräglich macht, ist das schlechte Gelege von gemeinem Land-Hopfen. Es hat dieses sehr großen Einfluß in die Nutzbar-keit und Uneintraglichkeit eines Hopfengartens, und ist ge-meiniglich der Ursprung der Uneintraglichkeit selbst. Wiedas Gelege, so find die Früchte; wie die Früchte, so ist derPreis und der Debit; kurz, alles schlecht! die Früchtefind klein, und füllen daher kein so großes Maß, als ebenso viel Hopfenköpfe von gutem Gelege. So wie das äu-ßerliche Ansehen, so fehlt ihnen auch die innere Güte. IhrPreis ist um so viel geringer, als ihre Kraft, und die Nach-frage der Käufer höchst feiten, und ein gewisses Merkmahl,wie rar der Hopfen von gutem Gelege sey. Man muß da-her, um nicht alles zu verlieren, wenigstens etwas nehmen;und, um ihn loS zu werden, jede Gelegenheit zum Verkaufmit Dank ergreifen. Gleichwohl erfordert edles und ge-meines Hopfcngelege gleiche Wartung, gleichen Aufwand.Eben dieses findet bey der Lage Statt. Sollte mau wohlvon einem Hopfengarten, welcher öfter» Mehlthauen undUeberfchweimnungen unterworfen ist, eben das fordernkönnen, was man von einem andern unerwartet einarndet,wclü)cr von kluger Hand, in einer glücklichen Lage gepflanztworden ist? Sollte ein magerer Sand eben das leisten,Was fttces Erdreich thut? Forderungen von der Art wa-ren allerdings unbillig. Wenn ein glücklich angebrachterHopfengarten feinen Zoll bey guten Jahren reichlichabkrägt,so leider ein übel gelegener oft einen besondern Mißwuchs,ohne, bey allgemeinen Mißjahren, eine besondere Aerndezu haben. So ist es auch mit der Wartung. Wie dieWartung, so der Nutze». Ei» Land ohne Dünger, undi Kühe ohne Futter, sind von gleichem Nutzen. Wo derHopftngarrner Kohl und Bohnen für seine Küche bauet,oder Unkraut und Wasserfchlauche zum Futter für fein Viel)hagct: so muß der Eigenthümer nothwendig auf die Ho-pftnärnde Verzic!,t thun; und es wäre allerdings besser,eine Drauerc» ohne Hopfengarten, alö einen Hopfengartenohne rechte Wartung zu haben. Und dieses um fo vielmehr, da ein Hopfengarten so vielem Mißwachs an sichselbst unterworfen ist. Ein einiger Honigthau, anhaltendeDürre, oder darauf folgende Nasse, find, außer den übri-gen Feinden dieser Pflanze, gar bald vermögend, allen Auf-wand zu verunnützen. Ja, die Zärtlichkeit des Hopfens,
und