Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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217
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Horizont, 217

sichlskreis zu bezeichnen; f. Th. XVII, S 5 57. Ul.'chin dessen figürlichen Bedeutung. Der- Horizontmenschlicher Renntnisse. Das ist über stinen Hori-zont. Jmgleichen eine ebene Fläche, auf welcherman sich befindet. Der Berg ist ioo Eile», über denHorizont erhaben.

Mit der Erde erblicken wir allemahl nur einen ge-wissen Theil des Himmels, welcher groß ist, wenn dieGegend, in der wir uns befinden, eben, hingegen kleinist, wenn die Gegend mit Bergen, Gebäuden oderBäumen umgeben ist. Wir wollen uns ober auf einegroße vollkommene Ebene, oder auf ein ruhiges Meerfetzen, so wird es scheinen, als ob der Himmel wie eingroßes rundes Gewölbe auf der Flache der Erde oderdes Wassers liege, und von derselben rings umherdurchschnitten werde. Der große Zirkel, welcher sol.chergestalc die Himmelskugel abzuschneiden scheint, tpir&der scheinbare Horizont des Orl/s, wo man ist, L.Horizon apparens, oder i’enChilis visus, Fr. I’h.orizonvisibie oder visuel, genannt, und ist die Granzscheid-ung zwischen dem sichtbaren und unsichtbaren TheildeSHimmels. Wenn ein Stern in dieser Gränze sichtbarwird, so sagt man, er gehe auf; wird er aber in der-selben unsichtbar, so sagt man, er gehe unter. Manbilde sich aber ein, die Erdkugel werde durch ihren Mit-telpunct dem scheinbaren Horizonte parallel, in 2 glei-che Theile zerschnitten, und die obere Halste hinweggenommen, so hat man eine große runde Fläche vorsich, in deren Mitte der vorhin gewesene Mitteipunctder Erde ist, Diesen Mittelpunct nimmt man in derSternkunde zum Augenpunkte an, und berechnet alles,so wie es uns aus demselben in die Augen fallen wür-de. Diese Einschneidung, welche diese eingebildete.MittelvunctSfläche der Erdkugel in das Gewölbe derHimmels macht, nennt man den wahren,ycer astronomischen Horizont, L. Horizon verus,0 5 ratio-