Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
Seite
223
JPEG-Download
 

Hom. 223

nen rc. -Hornmützen, Fr. vonnelL L corner, genannt.Siehe auch Orc, welck^eö genau mit diesem Worteverwandt ist.

3. Ein Zapfen, auch nur noch in einigen Fäl-len des gem. Lebens. So werden die zwey Zapfen,worin sich das Blatt der Säge befindet, bey den Tisch-lern Dörner genannt.

4. Ein hervor stehendes, horizontales oder dochfast horizontales, und gemeiniglich spitziges Ende einesDinges; gleichfalls nur noch in einigen cinzelen Fäl-len. Die Dörner- des Mondes, die scheinbarenspitzigen Enden desselben, wenn er über die Hälfte ab-genommen hat; ehedem die Anden, d. i. die Enden.DerMond bekommt Hörner.

Im Bergbaue wird die Handhabe an dem Haspel,womit derselbe umgedrehet wird, das -Horn oder Ha-spelhorri, (s. Th.XXll, S. 232,) und dieSrattober der Raum zu beyden Seiten des Hornhaspels, ne-ben den Hörnern des Haspels, wo die Haspelknechtestehen, die Hornstatt oder -Hornstacce genannt,(s. eb. das.) Bey den Kupferschmieden und andernMetallarbeitern heißen die horizontal hervor stehendenspitzigen Enden eines Amboßes Dörner, daher dennein solcher mit spitzigen Enden oder zugespitzten Armenversehener Amboß, ein Hornamboß, auch wohl selbstein <3<>ni genannt wirb; s. Th. l, S. 61;.

II. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, lan«ge, hervor ragende, am Ende spitzige Auswüchse anden Köpfen der Thiere.

1. Ueberhaupt, sie seyn von welcher Art sie wol-len. Dergleichen Hörner finden sich an manchen Fi-schen, an vielen vierfüßigen Thieren, an manchen Kä-fern, an den Schnecken u. s. f. Auch die so genanntenFühlhörner der Jnsetten (s. Th. XV, S. 441 ) ge-hören hierher, ungeachtet .ie von den Hörnern ande-rer Thiere sowohl ihrer Bauart, als Bestimmungnach, gar sehr verschieben sind. 2. Be-