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ftigen Orten noch geschieht. Ein solche- Horn, woe-auf man bläset, wird ein Blasehorn, Fr. Cor, auchmir schlechthin ein Horn, genannt. Das Horn bla-sen, Fr. Bonner du cor. In das Horn stoßen. Mitjemanden in ein Horn blasen, figürlich im g. L. mitihm einerley Meinung, einerley Absicht hägeN, im ver-ächtlichen Verstände.
Diese Benennung ist in vielen Fällen geblieben,wenn gleich diese Instrumente bey dem Wachsthumsdes Luxus und der Künste aus bessern Materien ge-macht worden, so fern sie nur einiger Maßen die alteGestalt behalten haben. Ios. 6, 5. heißt die Posaunedas Horn, und Ottfried nennt eine Trompete nurHorn. Die Zufammensttzungen Flügelhorn, Hief-Horn, Jäger - oder Jagdhorn, Rrnwmhorn,Posthorn, Schallhorn, Waldhorn u. s. f. sindnoch jetzt bekannt, so wie ein solches Instrument img. L. auch nur schlechthin das Horn genannt wird.
(c) Die Hirte zähe graue in das Braune fallendeMaterie dieser Hörner. Hirschhorn; s. Th. XXllI»S. 76z. Besonders diejenige Materie, woraus dieHörner der Ochsen und Kühe bestehen. So hart wieHorn. Ramme, Dosen aus Horn machen. In Hornarbeiten. Zu Horn werden.
Wegen Achnlichkeit der Materie wird der äußersteTheil ün dem Fuße emes Pferdes, Esels und Maulesels,der Huf, ja zuweilen auch die ähnliche Materie betKlauen anderer Thiere Horn genannt; wovon UNkettein Mehreres vorkommt.
(d) Wegen einiger Ähnlichkeit in der Figur,wird eine Akt eines Gebackenen an einigen Orten Hörsner, Hörnchen und Hörnlein genannt, wohin auchdie an einigen Orten bekannten Martins rHötNekgehören; fi dieses Wort und Horn-Affe. Sowiedie erste Sylbe in den Zusammensetzungen HombaNd,Homer;, Hornftein u. s. f. sich bloß auf die Aeyn-
P L lichkeit