Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Horn. 25z

gelegt sind, wie er sie zustimme» lochen will, zwischendie Zange; und wenn er seine Zange zusammen knei-fen will, umfasset er die Schenkel derselben mit derrechten Hand, und gibt ihr einen Druck; hieraufschiebt er den um die Schenkel befindlichen Ring nachdem äußersten Ende derselben zu, und wenn er sie wie-der öffnen will, schiebt er den Ring wieder nach demKopfe der Zange zurück. Damit sich dteserRing leich-ter hin und her schieben lasse, werden die Arme derZange ein wenig mit Oehl überstrichen. Anfangs läs-set man es nur leicht weg zusammen stießen, so daßzwischen jedem Zangenkniffe einige Linien Raum blei-ben. Wenn eS an einem oder dem andern Orte nichtdie Form haben sollte, vornehmlich, wenn das Stückerhaben gebogen seyn soll, macht man die Löthung andiesem Orte mit denFingern wieder los, um das Stück,welches in Ansehung der Form nicht gehörig zusam-men gelökhet ist, weiter vor oder zurück zu schieben.Sollte die Rath schon ein wenig zu fest seyn, daß sienicht mehr mit den Fingern losgemacht werden könnte,fahrt man mit der Spitze einer Nadel dazwischen, undtrennt sie von einander. Diese Löthung halt nicht fest,weil man dir Zange nicht so gar stark zusammen ge-drückt, und dieselbe nur trocken gebraucht hat. Willman dieselbe hingegen fest machen, so bringt man einwenig Wasser zwischen das nur obenhin zusammen ge-löchere, drückt die Zange fest zu, und presset wiedervon neuem auf die Knisse, welche man vorher nur leichtgemacht hat. Wenn man nun völlig, und so wie esbleiben soll, zusammen lochen will, muß man ein Ge-fäß mit frischem Wasser bey der Hand haben, worinein Ende eines Schilfblatkes eingeweicht liegt. Eheman nun die Zange gebraucht, fährt man mit dem inWasser geweichten Blakte langst dem Rande der Löth-ung hin, und befeuchtet jedes Mahl 4 bis 5 Zoll langvon demjenigen, was nur obenhin gelöchek worden.

Das