254 Horn.
Das Wasser, welches sich von dem Schisse absondertzieht sich von selbst zwischen die leeren Raume dieserköchung. Hierauf nimmt der Arbeiter mic der linkenHand ein Schilfblatt, und legt es unten quer vor, ge-gen d?n Ort, wo er die Zange ansehen will- so daß die-selbe oben unmittelbar auf das Stück, welches man lö-thet, und unken unmittelbar auf das Schilfblakr zustehen kommt. Da dieses Blatt weich ist, gibt es un-ker der Zange nach, und verursachet dadurch, daß all>Süberall gleich wird. Bey jedem Kniffe mit der Zangerückt man das Schilfblatt ein wenig kort, damit dieZange nicht auf einen schon platt gedrückten O.t kom-me. Die Kniffe der Zange müssen so fortgesetzt wer-den . daß der nachfolgende den vorhergehenden ein we-nig überdecke. Das Wasser, welches sich in die Zwi-fchenranme der Löchung gezogen hat, erweicht- mitBeyhülfe der H he der Zange, das Horn, und verur-fachet, daß die beyden Stücke an diesem Orte in einszusammen fließen. Bey jedem Kniffe lässet man dieZange mehr oder weniger lange geschlossen, nachdemdie Hitze der Zange ist. Die ersten Zwicke wahrennicht über 4 Minute, die letzten 4 Minute» An denbeyden Enden eines Stückes lässet man die Zange el»was länger darauf, damil es fester werde.
So bald die Hornblätter geheftet sind, halt mansie ein wenig an das Feuer, damit sie geschmeidig wer-den; und wenn es flache Stücke sind, legr man sisauf eine, auf der Erde liegende, ebene Pfoste, breitetalsdenn ein Skück wollenes Zeug darüber- und trittstark mit dem Fuße auf die Lökhung, wobey man denZeug mit hin und her schiebt; denn sonst wurde sichdas Horn werfen.
Für die Stücke, die man machen will, verfertigetMan eure Patrone oder einen Model von Pappe, «vor»Nach man jedes Black Horn zufchne.det, damit sie,wenn sie an einander gelöchet sind, zusammen da«
Stück