Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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2Z6 Horn.

liegt, ansprengen. Ist hingegen das Stück groß, sonehmen die Sineser den Mund voll Wasser, und bla.sen cS wie einen feinen Regen darauf. Hernach nimmtman einen wollenen Lappen, oder ein Stuck Fili, tunktes in das Pulver, und schürkelk es ein wenig wieder ab,damit nicht etwann einige grobe Körner daran hängenbleiben, und Risse verursachen^ Man halt das StückHorn mit der linken Hand, und mit der rechten reibtman. Wenn man z oder 4 Min. gerieben hat, bringtman wieder Pulver auf den Filz, wie das erste Mahl;welches-man 4 bis ; Mahl wiederhohlk, und dabeyden Filz mir Speichel ein wenig anfeuchteti

Wenn man, nachdem man das Stück abgewischthat, kleine weiße Streich n bemerken sollte, wo sichder gepulverte Kalk eingerieben hat, muß man sie miteinem Schabeisen wegzubringen suchen. Wenn diese-nicht angeht, muß man mit der SKafpet ein Loch einra-speln, und vorbeschriebener Maßen ein Stück einlegen.Hat man flache Stücke in Arbeit, so muß man diesel-ben, so bald man sie poliert hat, zwischen zwey ebeneSteine legen; welches gleichfalls geschehen muß wennman dieselben gelörhet oder geraspelt hat, weil sie sichsonst falten würden. Wenn man große Blätter vonHorn machen wollte, wurde man dieselben, damit siegerade und eben bleiben, allezeit zwischen etwas ebenesund schweres gepreßt erhalten müssen.

Die weiße Farbe erhält das Horn zu den Laterne»dadurch, daß man recht auserlesenes weißes Horn dazunimmt, die Durchsichtigkeit aber bekommen die Stü-cke, wenn sie dünn werben. Wenn das Horn durchdie Länge der Zeit, nach einigen Jahren, ein weniggelb wird, schabet man es von neuem a', und polt rccö wieder; man wird ihm aber niemahls seine ersteweiße Farbe wieder geben können. Will man rechtschöne Stücke Horn har-en, niuß man S«ucke von ei-nerley weißen Farbe aussuchen. Die Sineser nehmen

Horn