Horn. 259
Zirkels ausmachen. Man löchet sie, wie die andernStücke Horn, zusammen, nur daß mau wegen der Di»cke des Hornes, die Zange etwas länger darauf hält.Wenn dieser Ring so breit ist, daß er die BiegungNicht recht annimmt, und sich leicht nach der Kappegibt, muß man denselben auswendig herum aufschli«Hen. Dieser Rand gibt der Kappe die Festigkeit.
Wenn beyde Kappen völlig gelökhek sind, so wie siebleiben sollen, auch die in dem Boden befindliche Oeff-nung mit dem Ringe von schwarzem Hörne versehenist, und man nun bevde Kappen zusammen löthen will,raspelt man die Ränder de«stlben so ab, daß der einein- und der andere auewendig abgeschürfet wird; odervielmehr, man raspelt den Rand der eimn von außen,und den Rand der andei n von innen ab, so daß sie sichungefähr 5 b,s 6Lin. in einander schieben; alsdenn lö«thet man sie, wie das übrige, zusammen. Hernachmuß man sie raspeln, schaben, polieren und glatt ma»chen. Auswendig wird man bald fertig, weil mansich der kleu.en Raspel dazu bedienen kann; inwendigaber hüte es sctwn schwerer, weil man nur die Schab»Els.n dazu gebrauchen kann. W:nr> ein Ballon, nach»dem er Zusammen gelörhet worden, nicht recht rund ist,Muß man ,hn vorh r, ehe man ihn raspelt und schabet,so viel als niöglich rund zu machen suchen, welches fol«gender Maßen qeschi.hr. Man bemerkt die Stellen,welche nicht recht rund sind, und nimmt davon eineStelle nach der ano.rn, hält sie leicht an das Feuer,und seht den Ballon an drescr Stelle hurtig in vorer-wähnt. n Formftock, hält ihn mit der linken Hand, fährtmit gedachtem wollenen Lappen, den man »n der rech-ten Hand hält, hinein, Und reibt fest darüber hin undher, dreht und wendet auch den Ballon herum, Undzwar so lange, bis der Fehler gut gemacht ist. Wennder Ballon bloß an einem oder dem andern Örte nurein wenig platter oder erhabener ist, bedient sich der
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