Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hom. 26z

Schwaben, seit mehrern Jahren, mit vielem Nußen; undHr. Efpedilionsrach und Keller, Baur, zu Scharn«darf, hat ihm die Beschreibung dieser Art zu düngenmitgetheilt. Man hat bey den Hornspanen auf emendoppelten Unterschied zu sehen. Einige fallen von vor«her gesottenem, andere von ungesotkenem Horn ab.Die gesottenen bekommt man von Kammmachern.Sie düngen nicht so gut, als die »»gesottenen, weilLas Sieden ihnen einen Theil ihrer Kraft ausgelaugethat. Einige Hornspäne sind zart, wie sie durch Ra-speln. Feilen rc. erhalten werden; andere sind grob, undbestehen in größer» Stücken und Brocken. Diesesondert man von jenen durch Sieben ab, und nennt da-her jene die zarten, diese die ausgesiebten. Die zar«te« zeigen gleich im ersten Jahre ihre düngende Kraft,die groben oder ausgesiebten aber später, noch demVerhältnisse, wie sie in der Erde verfaulen; sie ver-faulen aber so langsam, daß von dergleichen bröckeli-gen Hornspänen, welche 1768 in einen Weinberg ka-men, noch 1777 die größeren bey dem Hacken diesesWeinberges unversehrt angetroffen wurden. Es istdemnach rakhsam, »»gesottene und zarte Hornspänevorzüglich zum Düngen zu gebrauchen. Die Art derDüngung, welche in RemSthal, bey Schorndorf,Waiblingen rc. gebräuchlich ist, besteht in Folgendem,i) Man dünget damit Aecker, Wiesen, Weinberge,Kraut- (Kohl) Länder, Erdbirnen u. d. gl. 2) Manbereitet sie nicht vorher, weder durch Einweichen, nochauf eine andere Weise, sondern nimmt sie so, wie mansie bekommen hat. 3) Auf Aecker streuet man sie,nachdem der Same des Getreides ausgestreuet, abernoch nicht eingeeget ist, wie den Samen, a«s, und egetalsdenn die Saatfrucht und die Hornspäne mit einan-der ein. Aufwiesen streuet man sie eben so aus; nursiebet man von groben Hornspänen die Brocket aus,daß sie beym Mähen nicht hindern, und braucht dieseR 4 Bröckel