Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Horn.

und Klauen aller Thiere, führen sowohl öhlige als sal-zige Theile bey sich, und sind daher, das Wachsthumder Pflanzen zu befördern, geschickt, wie denn auch dieHornarbeiter dieselben scheffelweise an den Landmqnnverkaufen, welcher damit den Acker dünget; die feinenkaufen die Gärtner zum Düngen der Orangerie unddes Spargels. Vormahls bediente man sich die-ser Späne nur in den Gärten. Dieselben als eineFelddüngung zu gebrauchen, würde unsern Vorfahrengewiß lächerlich vorgekommen seyn; heut zu Tage aberist man darüber weg, und man hat daher diese Späneauch unter die Zahl der Felddüngungsarten zu sehen an-gefangen. Nur ist zu beklagen , daß solche an den we-nigsten Orten zu bekommen sind. In großen und volk-reichen Städten, wo viele Hornarbeuer wohnen, undwohl gar große Kamm - Manufakturen angelegt sind,möchten solche zwar im Uebrrfluß anzutreffen seyn; al-lein bey solchen großen Städten gibt es auch viel undgroße Gärten, welche dem Ackermanne von diesemDüng-r n cht viel übiiq lassen. In den Provinzen istim Großen fast gar richt hieran zu gedenken; dennwenn gleich in einer oder ankern Provinzialstadt einPar Kaminmacher wohnen, so sind sie doch, des Jahr-Über 2 i i» z W>'pcl von diesen Horn'pänen zu liefern,nich: im Stande, welches aber zum G brauche in derFelbdüngung, zumahl wenn mehrere daran Antheilnehmen wollten, nicht der Mühe werih ist.

Hr. Präs. v.'Ben cker dor i ve'sichen tm i B der berl.Bestr. zur chandwirthschofksrvisi S 556, in Schiffim ei-nen alten Wirth qckannl,» huben, welche. |id> ou? den Scharstrichrerey.n die Klauen vo < dem c epi: len Piche liefern, undsolche in den Winterabenden von seinem Ochsenjungen raffelnließ. So nützlich ha te dieser erfahrne Wmh die DüngungMit den Hornffjnei, befunden.

Nach Hrn. Pros. Sprenger Berichte, in seinemallg. wirthschafrskal. a. d. I. 1778, S. 21, ge-braucht man diese Art zu düngen, im RemSthale, in

Schwa-