Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Horn. 265

Ach gelagert habe), mWn i» viel Späne darauf gekommensind. Er ärndete doch i» diesem Sommer von diesem Acker,der nur von mittlerer Qualität war, 35 Dinkelgarben, und imfolgenden Jahre, da er diesen Dünger auch noch gespürt, 15Einforngarben; beyderley An,ahl Garben, nähmlich 140 Dm-kelgarben, und 62 Einforngarben, sind aber dort von dieserArt Acker schon eine reiche A-rnde.

Hat man Gelegenheit, eine Menge Hornspäne aufdie eine oder andere Art zu bekommen, so darf nie-mand die daran zu verwendenden Kosten sich gereuenlassen. Denn der davon zu erwartende Nutzen ist umso wichtiger, als ihre Wirkung in dem Erdreiche ebenso schnell, als von langer Dauer ist. Denn da dieHornspäne ein zähes Wesen an sich haben, auch unterdenseloen, so wie man sie aus den Manufaccuren odervon den Kammmachern kauft, noch ziemlich großeStücke befindlich sind, solche aber nicht so leicht in demAcker verfaulen: so ist es natürlich, daß ihre Wirkungso lange fortdauern müsse, bis sie insgesammt verfaultsind, und ihre bey sich führende Nahrungstheile vonsich gegeben haben.

Fast keine einzige Art von Dünger besitzt eine sol-che erwärmende Kraft, als die Hornspäne, welches vonihrem vielen Oehle herrührt; und der besondere Trieb,den sie in den Gartengewächsen bewirken, ist ein offen-barer Beweis von der Menge ihrer Salze. Wegenihrer vorzüglichen erwärmenden Kraft, sind sie für einsandiges und hitziges Erdreich keine bequeme Düngung.Nur in einem nassen und kaltgründigen Boden thunsie ganz außerordentliche Dienste, und man kann die-ftr Art von Boden auf keine bessere Weise zu Hülfekommen. Sie werden gemeiniglich auf die eingcegeteSaatfahre mit einem doppelten Wurf gesäet, und als-denn mit dem Getreide untergepflüget. Man mußaber zu dieser Arbeit ein windstilles Wetter erwählen,indem sonst der Staub und die kleinen Hornspäne,welche so leicht wie Federn sind, dem Acker des Nach«R 5 barn