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Horn.
H irn nu Theil werden. Kann man sie bey Zeiten be-kommen, so thut man wohl, wenn man sie von Zeit zuZeit mrk Wasser oder Viehgauche benetzt, und also denWinter hindurch auf einem Haufen über einander lie-gen lässet. Sie gerathen dadurch in eine gewisse Fäul-niß, wodurch die in ihnen befindlichen Nahrungstheileaufgelöset werden; sie lassen sich auch alsdenn bey demAusstreuen besser hanthieren. Allein, sie geben zu-gleich einen so unerträglichen Gestank von sich, daßdiejenigen, welche damit zu thun haben, e-fast nichtausstehen können.
Bey dem Unterpflügen der Hornspäne ist wohl zubeobachten, daß man keine Ochsen dazu nehme. Denndiese werden theils durch den Geruch, theils auch durchden Anblick der großen Stücke von Horn, die noch im-mer unter diesen Spanen befindlich zu seyn pflegen,dermaßen wild und scheu, daß sie alle« in Stücke zer-brechen, und mit den Pflügen davon gehen. Hr.Präs. v. BenckenVorf versichert, a. ang. O., daßihm solches, als er zum ersten Mahl mit Hornspänendüngte, selbst wiederfahren sey.
Dom Gebrauche der Hvruspäne rur Düngung für ein krcidichteSLand, st im i B- des aus dem Engt- übers- biuleum rüst. &coinmersiale, £pj. 1764, z. 46;, f.
In No. 14 der Franks, gel. Zeit. v. 1 .1759,S. 72, legte ein Landwirth den Liebhabern der Chy-mie die Aufgabe vor: „wie die Hornspane also flüs-sig gemacht, aufgelöser und zu Pulver gebracht wer-den könnten, daß ihnen ihre düngende Rraft nichtentginge, und die darauf zu wendenden Rostendenputzen nicht überstiegen? ^ wobey zugleich gemeldetward, daß die Sache mit Stampfen auf einer Mühlenicht angehen wolle. Da die Laugensalze die zumWachsthum nöthigen fetten Theile auflösen, so kämees, wie Hr. Hofr. Delius im 2; St. der Frank.Sammt. S. 66, den Vorschlag thut, darauf an, ei-nen Versuch zu machen, ob man durch Kochen in der
scharfen