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scharfen Seifensieder» o^er so genannken Meisterlauge,nicht die Hornspäne auflösen könne, da bekannt ist,daß man mit bloßem Kochen in Wasser dar Hornweich machen, und mit gedachter Lauge auch die in gol-denen und silbernen Tressen enthaltene Seide gänzlichauflösen, und dar Silber besonders ohne Ausbrennene.halten kann. Diese Lauge würde daher, nach einemversuchten gehörigen Verhältniß, die fetten und alkali«schen Salze zugleich enthalten. Man könnte in sol-cher, wenn sie mit Wasser, oder auch Mistlache, hin-länglich verdünnet worden, die Körner einweichen,oder gar die Aecker damit besprengen.
Diese Art mlt Hornspänen zu düngen, da man sie vorher kneiner v^n Asche, Kalk und Mistlache gemachten Lauge rinwei«chen läff t, wird auch in I W.rvohlerfahrnenLandwirths,» Th. Lpt-176?/ 8- S. 40, gerühmt.
Nach Anzeige des 2! St. der ökon. Nachr. derpacr. Gef. in Schlef. a. d. I. 1776, S. 167, hatein gewisser Hr. v. K. von dem Gebrauche des Gussesvon gekochten Hornspänen zum Begießen der kran«ken und im Triebe sich schwach zeigenden Maulbeer«Bäume den besten Erfolg gespürt. Er hat auch da-mit einige Kirschbäume erhalten, die schon vor derVersetzung und bey dem Transport von dem im vori-gen Jahre zeitig eingefallenen Froste an den WurzelnSchaden gelitten hatten, da im Gegentheil diejenigen,welche er nur mit bloßem Wasser hatte begießen lassen,zeitig abgestorben sind. Um dieftn Guß zuzurichten,lässet man ein Viertel Hornspäne in einen Kessel thun,darauf ungefähr 4 bis 5 Kannen Wasser gießen, unddieses zusammen etwann 1 Stunde kochen. Alsdenngießt man es in eine offene Tonne, und lässet es kaltwerden. Nachdem man nun will, daß der Baum starktreiben soll, nimmt man mehr oder weniger von diesemGusse zu dem gewöhnlichen Begicßwasser. Und end-lich kann man auch von den Hornspänen, die sich un.