Hottonie. 323
eine so genannte Mysteriöse Pflanze, welche wederStaubfäden noch Sraubwege habe, beym Cap unterLei Erde wie die Trüffeln wachse, und nur nach einemwarmen Regen zuweilen hervor breche. Sie hat,nach seiner Beschreib ung, das Besondere, daß, wennman ihren Blumenschaft in lauwarmes Wasser steckt,sie in der Hand aufblüht; nach abgetrockneter Feucht»igkeit aber schließt sich die Blume wieder zu. InRücksicht auf diese Eigenschaft, hat ihr der Entdeckerden Nahmen Rediuiua beygelegt.
Hr. Gerichts - Prokurator Abendrot!) hak in No.37 des h'amb. unp. Ldrrefpond. v. 1 .1778, darge.thun, daß diese so genannte Wund rblume nichts an»derö sey, als die Samencapsel von dem bdetembiyan.rbemuM linguckorms Liun deren Eigenschaft, im Nas.sen auszugehen, schon 17^2 DllK'inus im ldorro Llc-hamerfi beschrieben habe.
Horrenrorcen-Feige, s. Th. XU, S. 477.
-Aocconie, ^octonischö pflanze, Florronia, ein nachdem Nahmen des Prof. der Botanik in Leiden, Pet.Hotton,genanntes Pflanzenges6)lecht,welches bey Linnkzu den Pflanzen mit 5 Staubfaden und 1 Staubwege(ad pentandr. monogyn.) gehört, und also bezeichnetist: Corolla hypocrateriformis; Stamina mbocoroliaeimposita, Capliila vnilocularis, d. i. die Blumenkconeist präsentirtellersörmig; die Staubfäden liegen auf derRöhre der Blumenkrone; die Samencapsel ist einfä-cherig. Linns führt von diesem Geschlechte 2 Arten an:
l. blorronia paluflris , peduncalo vetticillato -multifloro Um. Millefolium f Foeniculum aquati-cum, cquisetifolium, s. Viola aquatica, caule nudoBatist. Myriophyllum quorundam , Wasserfeder,Wasserfenchel, Wassergarbe, Wassergrabenkraut,Wassernelke, Wasservcil, wasservrole, Fr. Lirosiösd’eau, Plume d’eau. Man findet sie in dem nördli«chen Europa, auch in der schweiß, in Wassergräben$ 2 und